Tag-Archiv für 'Erklärbär'

Wie funktioniert ein Satellit?

Knuffig oder? (Quelle: Wikimedia)

Kennt ihr das? Ihr seid gerade auf einer Expedition im Regenwald von Papua Neuguinea unterwegs um eine bisher unentdeckte Abart des Galapagos-Pinguin zu finden, macht eine kurze Pause und dann taucht auf einmal so ein Plumploris1 an eurem Bein auf. Die Kamera ist natürlich zur Hand, aber wie bekommt ihr jetzt dieses Bild auf Twitter?
Zum Glück habt ihr euch vorher um den günstigen Satelliten-UMTS-Flatrate-Vertrat gekümmert und könnt nun das Bild bequem allen daheimgebliebenen Langweilern zeigen.

Doch damit das ganze funktioniert, braucht man natürlich Satelliten. Und weil so ein Satellit etwas komplizierter als der Wasserkocher zu Hause ist, hat sich der Satellitenbetreiber Astra gedacht, dass es gut wäre, wenn man das komplexe Thema in nette Videos packt, die das dann erklären.

Umgesetzt hat es dann This is Real Art und die zweite Episode »Physics« erklärt, warum der Satellit um die Erde kreist und fängt damit schön grundlegend beim vom Baum fallenden Apfel an:


DirektSatellit

Wer jetzt Lust bekommen hat, noch mehr zu sehen, findet hier alle Videos:
Satellites: A users manual

(via Astrodicticum simplex)

  1. aka: Slow Loris []

Followup: Variationen in der Rotation der Erde

Dieser Artikel ist ein Followup zu Bastis Bericht über die Änderung der Rotationsgeschwindigkeit der Erde durch das Erdbeben in Chile. Es folgt: ganz viel nutzloses Wissen, das wunderbar als Gesprächseinstieg mit dem heißen Date geeignet ist, um danach gemeinsam die Raketenstartbildersammlung bestaunen zu können.

Roboter interessieren sich noch nicht für unterschiedliche Tageslänge. Aber sie haben ja auch noch nicht die Weltherrschaft übernommen. Noch nicht. (Bild von jek in the box auf flickr.)

Das Erdbeben war ja schon ganz schön gewaltig. Ruft es einfach eine Verkürzung der Tagesdauer von 1,26 Mikrosekunden hervor. Aber, wir von physikBlog sind ja auch nicht blöde und sagen uns:
Da geht noch was!

Biomasse

Bei einer Diskussion am Institut entstand die Idee, dass die fallenden Blätter im Winter einen Effekt auf die Rotationsgeschwindigkeit haben müssten. Konkret wurde dabei folgendes angenommen: auf der Nordhalbkugel stehen wesentlich mehr Bäume als im Süden, so dass in unserem Winter mehr Blätter runterfallen als im südlichen Sommer in der Krone hängen. Der Überschuss an Blättern hat eine beachtliche Gesamtmasse, die etwa 10 m näher am Erdkern sitzt und somit eine Änderung des Trägheitmoments verursacht.
Das Trägheitsmoment1 sorgt in Kombination mit der Drehimpulserhaltung dafür, das sich die Drehgeschwindigkeit erhöht, wenn man Masse während der Drehung näher an die Drehachse heranführt. Die Tänzer (oder gelangweilten Büro-Drehstuhl-Besitzer) unter den physikBlog-Lesern kennen das bereits: zieht die hübsche Tänzerin (oder der gelangweilte Büromensch) während einer Drehung die vorher ausgestreckten Arme an den hübschen (gelangweilten) Körper, wird sie hübsch schnell.

Das ist ein klassisches Fermi-Problem – man kennt quasi gar nichts, versucht aber trotzdem, ein Ergebnis zu bestimmen. Ein Blogger hat sich damit beschäftigt und einmal anhand des gefallenen Laubs in seinem Garten versucht zu bestimmen, wie groß der Effekt für die ganze Erde wäre. Am Ende kommt er auf eine Verkürzung eines Tages um ~50 Picosekunden.2 Das ist der Millionste Teil einer Millionstel Sekunde. Also ganz schön wenig, aber prinzipiell durch Atomuhren noch messbar.
Die deutsche Wikipedia bestätigt indirekt diesen verschwindend geringen Effekt:

Auch Verlagerungen der Biomasse spielen eine gewisse Rolle. Die Behauptung, dass die Erde sich im (Nord-)Sommer langsamer drehe als im Winter, weil die Blätter an den Bäumen das Trägheitsmoment vergrößern (Pirouetteneffekt) und es auf der Nordhalbkugel mehr Bäume gibt als auf der Südhalbkugel, ist jedoch nicht haltbar.


Recherche-Katze. physikBlog-Spezial-Züchtung.
Bild aus der Wikipedia.

Das war also nichts. Flugs sind die Recherche-Katzen auf die Pirsch geschickt um weitere Effekte der Variation in der Rotationsgeschwindigkeit der Erde zu entdecken. Und was finden sie? Z.B. das hier:

Sonnenwind

Von der Sonne geht ein stetiger Wind aus. Er besteht nicht, wie wir gewohnt sind, aus Luft, sondern im Wesentlichen Protonen und Elektronen. Wichtig daran zu wissen ist, dass dieser Wind elektrisch geladen ist und folglich in Magnetfeldern abgelenkt werden, natürlich auch in dem der Erde.3 Das Erdmagnetfeld ist aber nicht symmetrisch um die Drehachse der Erde aufgebaut, so gibt es z.B. eine Abweichung zwischen den magnetischen und geographischen Polen.
Wenn nun die Teilchen abgelenkt werden, wirkt wegen der Impulserhaltung und der Asymmetrie eine Kraft auf die Erde, die die Erde langsam bremst. Forscher des Shanghai Observatory haben sich mit dieser Fragestellung beschäftigt und verweisen u.A. auf Abschätzungen von Hans Volland, der eine Tageszeitverlängerung von 46 Mikrosekunden auf ein Jahrhundert bestimmt hat. Das entspricht pro Tag etwa 1,3 Nanosekunden.

Schnee und starke Winde

Aber es wäre ja langweilig, wenn es das jetzt schon gewesen sein soll. Wenn man nochmal in den Wikipedia-Artikel von eben guckt und das Zitat erweitert, dann steht da auch folgender Satz:

Wie die Grafik zeigt, ist die Tageslänge im Nordsommer gerade am kürzesten, die Erde dreht sich dann also besonders schnell. Der sicherlich vorhandene Einfluss des Laubes wird also durch entgegengerichtete größere Effekte völlig überdeckt. Ein überdeckender Effekt ist unter anderem die Umverteilung von Wassermassen in Form von Schnee auf die Höhenlagen der Gebirge.

OK, das liegt irgendwie auf der Hand, wenn man obige Überlegung mit den Blättern mal weiter spielt. Ein anderer Effekt aber vielleicht nicht direkt:

Auf der nördlichen Hemisphäre blasen die Winde in den Monaten Januar und Februar in großer Einigkeit und besonders stark von Westen nach Osten. Die Erde dreht sich aber von Osten nach Westen. Experten aus verschiedenen Ländern haben festgestellt: das ist entgegengesetzt. Und wenn so einem Experten eine steife Briese mal ordentlich die Frisur durchwirbeld, dann stellt der auch fest, dass da eine gewisse Kraft herrscht.
Und so sorgt dieser Gegenwind dafür, dass die Erde ein Stück weit abgebremst wird. So stark, dass dieser saisonale Effekt das Trägheitsmoment der Atmosphäre verdoppelt und für eine Tageszeitverlängerung von einigen Millisekunden am Tag ausreicht.

Ähnlich ist auch der Effekt des Wetterphänomens El Niño messbar, denn hierdurch werden Änderungen der Jet-Ströme — extrem starke Winde in den hohen Atmosphärenschichten — hervorgerufen.

Dinosaurier. Ob sie noch leben würden, hätte ein schwerer Mond ihre mittlere Lebenszeit dilatiert? (Bild von @superamit auf flickr.)

Tidenhub

Der König unter den Zukunftsaufhaltern ist aber wohl der Mond und der damit verbundene Tidenhub. Das mit dem Tidenhub ist ja so, dass der Mond die Wassermassen auf der ihm zu- und abgewandten Seite anhebt — ein Effekt der Gravitation des Mondes.4 Der Mond dreht sich aber langsamer um die Erde, als die Erde sich um sich selber dreht.
Das heißt, dass auch die durch den Mond hervorgerufenen Tiden-Berge sich mit einer anderen Geschwindigkeit um den gemeinsamen Drehpunkt bewegen als die Erde sich dreht. Die Erde dreht sich also quasi unter den Tiden hinweg. Und jetzt kommt das Gleiche wie beim Wind zum Tragen: es besteht ein Widerstand, der die Erde abbremst. So nimmt der Tag über ein Jahrhundert um etwa 2,3 Millisekunden zu, also etwa 63 Pikosekunden pro Tag. Das ist zwar wenig, kommt aber jedes Jahr hinzu.

Die Erde dreht sich unter den Tiden hinweg, welche widerum den Mond beschleunigen.

Übrigens ist das auch der Grund dafür, dass der Mond sich langsam aber sicher von der Erde entfernt. Durch die sich schneller drehende Erde sind die Tiden-Berge leicht zur Mond-Erde-Achse verschoben (siehe Bild) und laufen dem Mond etwas voraus. Die Tiden-Berge besitzen in ihrer Gesamtheit aber auch eine ordentliche Masse, die wiederum wegen der Gravitation einen Einfluss auf den Mond ausüben. Zwar ist die zur Erde gerichtete Gravitation noch annährend gleich (es ist ja auch keine Masse dazugekommen), aber durch die asymmetrische Verteilung der Wassermassen wird der Mond ein Stück mehr nach “vorne” gezogen als anders rum. Er wird also etwas beschleunigt — nicht viel, aber immerhin genug, damit der Mond langsam schneller wird und somit pro Jahr etwa 4 cm von der Erde weg wandert.

 
Mir ist jetzt vor lauter Herumdreherei schwindelig, daher soll hier Schluss sein. Und wenn ihr euch das nächste Mal wieder fragt, warum dieser Tag kein Ende nehmen will: jetzt wisst ihr’s!

  1. Also der Widerstand eines Körpers, sich zu drehen. Ist bei einer hungrigen Katze übrigens größer. []
  2. also ~5·10^-11 s []
  3. Dadurch sieht man dann auch diese lustigen Lichter am Himmel nur an den Polen, weil nur dort der Sonnenwind in die Atmosphäre eindringen kann. []
  4. Natürlich gibt es auch noch andere Effekte für den Tidenhub. Z.B. die Gravitation der Sonne oder Winde. Oder Meereskatzen. Bestimmt. []

Wie funktioniert eigentlich so ein Blitz?

Blitze über dem Hafen von Colonia del Sacramento  (Bild: LONELY DANCER von Ezequiel1984)

Blitz. Donner. 40 Mal pro Sekunde auf dem gesamten Erdball. Für viele Menschen sind Gewitter eine sehr anziehende Angelegenheit, wenn auch teilweise sehr beängstigend. Aber wer weiß schon, wie so ein Blitz funktioniert? Wo kommt er her, wo geht er hin und was hat Shakespeare damit zu tun? Ich versuche im folgenden Artikel einmal, die Hintergründe der Blitzentstehung verständlich zu erklären.

Um das ganze etwas übersichtlicher zu machen, teile ich diesen Post in fünf Teile, wobei die ersten vier die Phasen der Blitzentstehung beschreiben. Und weil wir hier im physikBlog sind, Deutschlands Insider-Blog für heiße Raketenstartbilder, sind die Phasen einem Raketenstart nachempfunden — erklärt natürlich mit Katzenparabeln.

Phase I: Befüllen der Tanks

Die Cumulonimbus-Wolke kündigt ein sich anbahnendes Gewitter an. (Bild: Wikipedia)

Wie bei einer Rakete, einem Auto oder auch nur bei der Katze vor dem Sprung: Um irgendetwas zu erreichen, muss eine bestimmte Energie verfügbar gemacht werden. Im Falle von Rakete und Auto ist das der Treibstoff im Tank, bei der Katze die in den Fetten und Zuckermolekülen gespeicherte Energie und im Falle des Blitzes ist es elektrische Energie, bzw. eine Spannung.

Vom Prinzip her das Gleiche, wie bei euch zu Hause in der Steckdose: positive und negative Ladungen sind voneinander getrennt und wollen sich so lange bewegen, bis sie sich gegenseitig neutralisiert haben. Dieses Streben nach Ladungsausgleich nennt man Spannung oder Potential — das Potential, etwas zu tun. Deswegen können wir auch den elektrischen Dosenöffner für das Katzenfutter betreiben.

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Weltraumzentrum mit doppelter Staatsangehörigkeit: Baikonur

Cape Canaveral Launchpads

Wenn es um Raumfahrt geht, da denkt man als Standardkulturellgeprägter immer an die USA. Von Houston aus werden die Probleme gelöst, von Cape Canaveral bzw. mittlerweile vom Kennedy Space Center starten sie. Das Ganze dort sieht amerikanisch-typisch sehr beeindruckend aus. Abflugrampe neben Abflugrampe.
Wenn man etwas länger darüber nachdenkt1, stellt man fest, dass wir Europäer ja mittlerweile2 auch im Weltraum angekommen sind. Wir haben unseren eigenen Weltraumbahnhof. Der steht im südamerikanischen Französisch-Guayana, in der Nähe vom äquatornahen Kourou.

Aber da gibt es ja noch ein weiteres Land, was viel im Weltraum macht und machte: Russland.
Wie sieht es mit deren Raumfahrthafen aus?

Baikonur Rakete

Der russische Weltraumbahnhof, also, DER russische Welraumbahnhof befindet sich in Baikonur – im kasachischen Baikonur.
Denn dort wurde nach dem zweiten Weltkrieg, also zum Anfang unserer Lieblingswettrüstungszeit, Ende der 50er Jahre eine Teststation für Langstreckenraketen errichtet. “Da” ist allerdings nicht ganz korrekt – denn das Forschungszentrum war weit entfernt von der Stadt »Baikonur« und mehr im Nichts gelegen. Als dann aber erste Raketen vom Bahnhof starteten und durchaus pionierhafte Erfolge lieferten – »erster Satellit –«, »erstes Tier im All«, »erstes Tier im All was auch wieder zurück kommt«, erstes… naja, eigentlich Alles bis auf »erster Mensch auf dem Mond« – als also etwas Tolles dort passierte, wollte die russische Propagandamaschine dem Volk3 auch einen Namen verkaufen. Und das wurde schließlich Baikonur – bis irgendwann der Ort tatsächlich so umgenannt wurde.

Baikonur Huckepack zum Transport

Aber noch ein mal auf das großgeschriebene DER zurückzukommen; warum DER?! Russland hat ein paar Weltraumbahnhöfe4, aber Baikonur ist mit Abstand der wichtigste. Von dort aus starten nicht nur alle bemannten Missionen, sondern sogar insgesamt 70 % aller russischen Flüge.

Zwischendurch passierte etwas arg Blödes, weshalb man als aufrichter Bürger Baikonurs zwei Gesetzesbücher auswendig lernen muss: Die Sowjetunion zerbrach. Und damit lag das 40 Jahre ausgebaute, hochspezialisierte und mit 100.000 Einwohnern bevölkerte Weltraumzentrum auf einmal im neuen Kasachstan. Russland und Kasachstan konnten sich nicht so recht über eine Zusammenarbeit einigen. Das Personal vor Ort blieb unbezahlt, das Gelände wurde geplündert. 1994 dann schließlich schaffte man doch eine Übereinkunft und einigte sich auf einen Vertrag. Russland pachtete für jährlich 115 Millionen Dollar5 das Gelände von Kasachstan, worauf hin in Baikonur sowohl russisches, wie auch kasachisches Recht gilt. Eine Zwei-Staaten-Stadt.

Start einer Rakete von Baikonur

Mit der Zeit geht es dem größten Weltraumbahnhof der Welt schon wieder besser, es starten kommerzielle und staatliche Raketen – z.B. zur internationalen Raumstation ISS.
Um sich von der Abhängigkeit von Kasachstan zu lösen, findet Ende diesen Jahres der erste Spatenstich eines neuen Kosmodroms mit dem Namen Wostotschny statt. Im äußerten Osten Russlands, fast schon in China gelegen, sollen ab 2015 die Sterne von dort erklommen werden. Außerdem hat die russische Raumfahrtagentur einen Vertrag mit der ESA geschlossen, der ab 2010 Starts der Sojus-Raketen von Kourou vorsieht.

Was vor ein paar Jahrzehnten wegen des eisernen Vorhangs noch unmöglich war, kann man jetzt dank des Internets nachholen: Fotos gucken von Baikonur.
Ich finde es super Interessant, den typisch russischen Stil6 in allen Gerätschaften zu sehen, diese andere, nicht hollywood- und presse-bekannte Raumfahrtkultur zu begutachten…

Es gibt Big Pictures aus dem Kosmodrom Baikonur, auf English Russia ein paar Bilder, die ESA hat welche bei flickr hochgeladen.
Und, natürlich, god bless the internet, kann man das Gelände virtuell via Google Maps erkunden. Hier geht’s zum Beispiel zur Abflugrampe, von der Uri Gagarin damals in den Äther aufgebrochen ist7.
– Beides eingebunden nach dem Klick.

Viel, viel, viel mehr Info zu Baikonur gibt’s auf8…
→ russianspaceweb.com,
→ astronautix.com,
→ ROSKOSMOS

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  1. Der fleißige physikBlog-Leser hat da natürlich als aller erstes dran gedacht! []
  2. Jaja, wissentliche Übertreibung. Man verzeihe mir das. []
  3. Und den Amerikanern… []
  4. Insgesamt vier Stück, mit einem fünften gerade im Bau befindlichen – s.u., also s.o.… ach, siehe Text. []
  5. Und nicht für den erst von Kasachstan vorgeschlagenen Milliardenbetrag… []
  6. Der in meinen Augen immer so sehr zusammengeproscht, dreckig und falsch aussieht, dann aber doch auf wundersame weise funktioniert (und erstaunlich zuverlässig…). []
  7. Eine Liste mit den Koordinaten der Startpositionen gibt’s in der englischen Wikipedia. []
  8. aber Achtung, ihr solltet Zeit haben… []

SIΧTΨ SγMBΦLS

α, θ, η, Σ, ℘ – Ähm … #ð€%Æ¥ ?¿?!?!

Kennt ihr das Gefühl, sobald irgendwelche nicht-lateinischen Buchstaben von irgendwelchen abgedrehten Physikern benutzt werden? Wenn bei scheinbar überirdisch komplexen Zusammenhängen Zeichen auftauchen, die auf der Komplexheits-Skala nur noch von retardierter Subraumquantenfluxdynamik in altägyptischen Hieroglyphen übertroffen werden und ihr lieber Katzenvideos gucken geht?

Die Physiker von der Uni in Nottingham haben sich wohl gedacht, dass Katzenvideos zwar auch mal ganz schön sind, es aber so nicht weitergehen kann und das Wissen über die Symbole an alle gerecht verteilt werden muss. Kurzerhand haben sie eine passende Seite aus dem Boden gestampft und erklären wie schon beim Periodensystem die einzelnen Symbole anhand von Beispielen der Verwendung in kurzen YouTube-Videos.

Von der Ausbreitung von Licht1 über Effizienz von Wasserraketen2 hin zur Analysen der Sprengkraft von Atombomen3 anhand von Bildern wird dort versucht, alles Mögliche so einfach es geht an Beispielen zu erklären. Ist leider auf englisch, aber das hat die Briten ja noch nie gestört.

→ SIΧTΨ SγMBΦLS der University of Nottingham

Und damit ihr euch nach dem Spielen mit Wasserraketen nicht erkältet, immer schön ans Haarefönen denken. Video nach dem Klick: ‘SIΧTΨ SγMBΦLS’ weiterlesen

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