Tag-Archiv für 'CERN'

Black Hole Rap

Erinnert ihr euch noch an den fetzigen LHC Rap? Bei dem selbst die Strahlen im LHC kurzzeitig aus der Phase raus und in den Beat rein schwingen?
Na klar tut ihr das, schließlich wurde dieses thighte Stück Physik nur so durch’s Internet geprügelt.

Alpinekat, das fette Pseudonym einer ATLAS-Pressefrau, ist wieder zurück und kickt neue Rhymes. Dieses Mal nicht über den LHC, nein, dieses mal nimmt sie sich dem Lieblingsthema der Crowd an: Schwarze Löcher.

Give it up for the Black Hole Rap:

YouTube-Direktweltvernichtung

Zeitpläne sind für die anderen

Kennt ihr das? Ihr plant ein Treffen mit alten Schulfreunden und zwei Tage vorher kommt ein Anruf aus Sydney und ihr müsst Koalas aufpeppeln gehen? Nee? Naja gut, ich auch nicht. Aber trotzdem fühlt sich mein Tagesablauf gerade ähnlich an.

Ich sitze momentan am Institut und arbeite an meiner Diplomarbeit.1 Meine Diplomarbeit behandelt einen Teil von AMS, das sich momentan in der heißen Phase des Zusammenbauens befindet. Am 29. Juli nächsten Jahres soll der Space-Shuttle-Flug gehen, bis dahin muss also alles fertig und getestet sein.

Und so kommt es, dass bei uns mindestens einmal pro Woche Zeitpläne für den nächsten Monat erstellt werden. Natürlich hat der Zeitplan der vorigen Woche nichts mehr mit dem aktuellen zu tun, aber — ihr könnt es euch sicher denken: Zeitpläne sind für die anderen.

Ein Beispiel ist die Planung für den Strahltest, der im CERN die Funktionsfähigkeit der Komponenten testen soll, nachdem alles fertig zusammengefrickelt ist. Erste Zeitangaben, wann dieser Test stattfinden soll gab es nicht vor letztem Monat. Es war viel zu ungewiss, ob der Zeitplan des Zusammenbauens überhaupt wie gedacht eingehalten werden kann. So ein Dingen wie AMS ist schließlich etwas komplexer als den heimischen DVD-Player für die Katzen-Heim-Videos in Betrieb zu nehmen.

Professionelle Katzen-Sitter sind schwer zu bekommen.
Professionelles Katzen-Sitting

Dann kamen erste Termine auf, Anfang Dezember irgendwann. Da ein Schwertransporter für den weiteren Transport ab dem 16.12. gebucht war, war zumindest dieser Termin einigermaßen fest. Etwa am 20.11. gab es schließlich einen konkreten Zeitrahmen. Hotels und Mietwagen wurden gebucht, Verfügbarkeiten des Personals für zu besetzende Schichten abgeklärt, Katzen-Sitter engagiert. Alles spitze.

Doch dann: Ein Zwischenfall. Keiner wusste was los war, Pläne wurden wieder verworfen und ein leichter Anflug von Chaos drohte. Zwei Tage später stellte sich heraus, dass alles halb so wild war und man den Zeitplan doch einhalten können wird. Puh!

Das war letzte Woche Freitag. Der heutige Montag sah dann schon wieder ganz anders aus. Es gibt Probleme mit der Kühlung des supraleitenden Magneten, das geht alles nicht so schnell wie geplant. Heraus kam, dass der besagte Strahltest wahrscheinlich auf Anfang nächstes Jahr verschoben wird.

In diesem Sinne bin ich gespannt auf die nächsten Tage. Vielleicht sollte ich ein kleines Wettbüro im Institut eröffnen?

  1. Also die Vorarbeit dazu, das Schreiben selbst kommt erst ganz viel später. Aber natürlich wieder viertel vor knapp, ich kenn mich ja… []

LHC läuft wieder und Internet geht mit ab

Wir im physikBlog, Deutschlands allumfassendsten Blog, bemühen uns ja immer euch möglichst allumfasssend zu informieren.
Jetzt ist es aber so, dass eure Lieblingsautoren1 allesamt in Bereichen der Teilchenphysik studieren. Und es ist so, dass gerade irgendwo da in der Schweiz, tief unten im 52. Untergeschoss, diese absolut fetzigste Maschine aller Zeit steht.

CMS Event

Ihr merkt schon, wir haben gar keine andere Möglichkeit, als über den LHC zu berichten. Erst recht nicht, wenn so viel passiert wie in den letzten Tagen.

Denn gestern lief seit dem Unfall vor einem Jahr erstmalig wieder ein Strahl komplett im Tunnel umher. Und das Internet stand Kopf; eigentlich tut es das immer noch.

Previously on…

Gestern gegen 17:00 Uhr fing man langsam an einen Teilchenstrahl in die Tunnel des LHC im Uhrzeigersinn zu injezieren. Immer Stückchen für Stückchen, Sektor für Sektor. Am Abend dann hatte man eine komplette Umrundung geschafft, fing nach einer Weile den Strahl an seinem Injektionspunkt wieder ein und schickte ihn auf eine weitere Runde. Und auf eine weitere Runde. Und…
Danach nahm man sich den Strahl in Richtung entgegengesetzt des Uhrzeigersinns vor und machte das selbe Spiel durch. Auch mit Erfolg.
Zwischendurch quenchte2 ein Magnet kurz im Sektor hinter CMS, aber nach 15 Minuten ging es schon weiter. Zwischendurch optimierte man den Strahl und die Einstellungen immer ein Stück weiter – und auf dem Stand ist man meines Wissens auch jetzt (siehe Timestamp vom Artikel).

Fliegende Hüte im CCC
Photographs by Maximilien Brice of CERN Photo Service. Hier meine GIF-Animation der Bilderserie.

Im Internet war – und ist – die Hölle los. Eigentlich ein wenig lustig, wenn man bedenkt, dass das Internet im CERN und… ihr wisst schon.
Jedenfalls ist SO viel los, dass man vielleicht etwas die Übersicht verlieren könnte.
Deswegen hier, der erste und einzige physikBlog LHC 2009 Restart Startup Internet Guide (PhyBLTReSIG).

Twitter

sumomis highenergyphysics twitter list

Auf dem offiziellen Twitter-Account des CERNs, @CERN, ist so einiges los. Man berichtet live und äußerst nah am Geschehen aus dem CERN Control Centre3. Das ganze sehr locker, allgemeinverständlich aber auch für uns Profis mit hinreichender Information. Soweit mir bekannt, wird erstmalig ein Experiment so intensiv auf Twitter begleitet. Selbst die NASA, sonst immer sehr weit vorne in ihrer Öffentlichkeitsarbeit, hat mit dieser Frequenz und Tiefe noch nie ein Event begleitet. Wirklich empfehlenswert – auch wenn ihr Kommunikationswissenschaften4 studiert, denn @CERN entwickelt sich gerade zu einem Kommunikationsparadebeispiel. »LHC« und auch »CERN« haben es am Freitagabend, als es in die heiße Phase5, in die Trending Topics von Twitter geschafft – dort werden automatisiert die aktuellsten Diskussionen in Schlagworten aufgegriffen. Das Thema ist also bei der Allgemeinheit angekommen und wird erstaunlicherweise ganz ohne Weltuntergangsszenarien mitverfolgt (im Gegensatz zu letztem Jahr).
Aber nicht nur über @CERN kommt man auf Twitter an LHC-bezogene Informationen. Unter @CMSexperiment wird vom … CMS-Experiment getwittert. Wer genau dafür verantwortlich ist, keine Ahnung, aber hin und wieder gibt’s neue Updates und sie kommen von offizieller Stelle6.
Ein Kommilitone und ich haben den CMS e-commentary (s.u.) in einen RSS-Feed7 umgewandelt, den wir in den Twitter-Account @CMSecom füttern.
Darüber hinaus gibt es noch den (nicht so interessanten) Twitter-Account des US-LHC-Blogs @USLHC und auch das Symmetry Magazine retweeted unter @symmetrymag. Direkt in den einzelnen Kontrollzentren wird von persönlicher, unoffizieller Seite auch getwittert – mir bekannt ist da allerdings nur @pixieza.
Wer nicht alle diese Accounts direkt in seiner Timeline haben möchte, kann auch einfach dieser High-Energy-Physics-Liste von @sumomi folgen: http://twitter.com/list/sumomi/highenergyphysics.

Blogs, bzw. Blog-Like Websites

Die Webseite, die momentan am besten mit Bildern und Text arbeitet, gleichzeitig am schlechtesten von der Ausführung ist, ist meiner Meinung nach der CMS e-commentary. Aus der Sicht des CMS-Experiments und aus dem CMS-Kontrollraum am Punkt 5 des LHCs berichtet Darin Acosta in losen Abständen über Neues. Warum dafür kein vernünftiges System benutzt wurde8 ist mir allerdings schleierhaft…
Auch das ALICE-Experiment verfügt über eine Art Live-Blog, das aber nur spärlich gefüllt ist.
Nicht ganz so auf die Schnelle, dafür illustriert und fundiert informiert das US LHC Blog.
Nicht ganz so offiziell, dafür aber mit umso mehr Enthusiuasmus gibt’s bei LHC Facts gute Zusammenfassungen.

Media Ressourcen und et cetera

Neben allem Textlichen gibt’s den Media-Server des CERNs, auf dem zum Thema »LHC Restart 2009« ein Haufen Fotos veröffentlich werden. Videos gibt’s an anderer Stelle.
Und es gibt den Videotext unter den Webseiten: LHC Page1 oder OP Vistars. Dort werden Strahlprofil und Mini-Statusmeldungen angezeigt. Ganz interessant eigentlich.

Und ich so…

Das ist wirklich einiges an Information. Ich handhabe es so, dass ich meinen Twitter-Account, insbesondere in Bezug auf @CERN, monitore und jede Stunde, bzw. bei interessantklingenden Tweets von @CMSecom, den CMS e-commentary aufsuche. Nebenbei hab ich der/die/das/artikellos OP Vistars auf und schaue immer mal drauf.
Das läuft eigentlich ganz gut und ich fühle mich einigermaßen informiert.

Und ihr so?

Püntklich zum Start gestern hat übrigens auch die großartige Big-Picture-Serie des Boston Globe ein Feature für den LHC gebracht.

Nachrag 24.11. von André: Tadaa! Das, wozu man letztes mal nicht kommen konnte, weil ein Terrorvogel ein Kurzschluss den LHC lahmlegte, das hat gestern geklappt:
     Erste Kollisionen!   (→ Pressemitteilung)

Und weil es so schön ist, hat man diese Nacht das erste Mal den Strahl nicht nur einfach im Kreis schwindelig werden lassen, sondern hat ihn dabei auch noch beschleunigt. Zwar erstmal nur von 450 GeV auf 540 GeV, aber immerhin. (→ Twitter)

Jeah Baby!

  1. Wir. []
  2. Am ehesten wohl mit »durchbrechen« zu übersetzen. []
  3. Das sich rein zufällig so abkürzt wie ein großer deutscher Computerverein. []
  4. Iiih! []
  5. »heiße Phase«… dieser alte Witz… []
  6. Siehe Link auf der CMS-Seite. []
  7. Link gibt’s auf Anfrage – z.B. in den Kommentaren… []
  8. WordPress als Lokalinstallation dauert ca. 10 Minuten in der Aufsetzung, WordPress bei wordpress.com gehostet 2 Minuten. Ein Posterous-Blog geht noch schneller und lässt sich sehr elegant via E-Mail füttern… []

Re!

Particles are back in the LHC!

Wissenschaftlicher FlashForward mit CERN-Involvement (?!)

Wir, bei deutschlands physikalischstem aller Popkultur-, gleichzeitig popkulturellsten aller Physik-Blogs sind ja immer äußerst bemüht, die heißesten Trends mit den schärfsten Physikinvolvements zu finden.
Vor zwei Jahren machten wir euch auf die da noch nicht gestartete Serie »The Big Bang Theory« über eine WG voller Physik-Nerds aufmerksam. Die Serie wurde zu einem großen Erfolg im amerikanischen TV; das physikBlog zeichnet sich da ganz klar mitverantwortlich. Wir in den physikBlog-Headquarters spielen immer das amüsante Spiel “Errate welche Formel auf dem Whiteboard im Hintergrund steht”. Sehr amüsant.

FlashForward

Jetzt möchten wir eine neue Serienempfehlung aussprechen: »FlashForward«.
Im Gegensatz zu TBBT1 handelt FlashForward nicht von Physikern und ist keine Comedy. Es ist ein Science-Fiction, der am ehesten mit der Knallerserie Lost vergleichbar ist. Aber die Schnittmenge zwischen Physikern und Science-Fiction-Interessierten ist ja bekanntlich… groß2.
Folgende Ausgangssituation: Alle Welt lebt einen ganz normalen Tag, als auf einmal jeder in Ohnmacht fällt und für 2 Minuten und 17 Sekunden ein halbes Jahr in die Zukunft sieht3. Wodurch passiert das Ereignis? Kann die Zukunft aufgehalten werden? Sind Tiere auch betroffen? Und wirklich alle Menschen?
Nach Sichtung der ersten Folge könnte uns ein spannendes, mysteriöses und intelligentes Drama erwarten, das entweder mit seinen Zeitparadoxen gar nicht, frisch oder total blöd umgeht.

Aber was hat das jetzt mit Physik zu tun?!

Folgendes:
FlashForward beruht in alternierender Tiefe auf einem Roman von Robert J. Sawyer, der zufälligerweise »Flashforward«4 heißt. In der Buchversion spielt das CERN eine wichtige Rolle beim globalen Zukunftssehen; »CERN« ist unglaublicherweise das fünfte Wort des Romans.
Und weil unser Lieblingsteilchenforschungszentrum5 ja sowas von hipp ist, haben sie dort eine eigene Info-Mikroseite6 zur Physik hinter Flashforward gemacht. Es gibt Fragen und Antworten, ein Interview mit dem Autor, einen CERN-Physiker, der munter ein paar Thesen beantwortet. Und mehr.

Der Anfang der Fernsehserie unterschied sich stark von dem des Buchs. Ob FlashForward7 überhaupt etwas mit dem CERN zu tun haben wird, das konnten selbst die Autoren der CERN-Seite nicht aus den TV-Studios herauskitzeln8. Auch der Autor des Buchs9, der bei der TV-Serie mit invovliert ist, konnte nichts Genaues dazu sagen. Aber er traue dem TV-Team wissenschaftliche Akkuratheit zu, so weit denn überhaupt möglich… Das könnte man mit etwas wohlwollen als ein “Jap, CERN ist dabei” auslegen. Muss man aber nicht.

Jedenfalls: Schaut euch FlashForward an. Wem Lost gefällt, dem wird auch FlashForward gefallen. Und wenn euch Lost nicht ganz so gefällt10, so gebt der Serie trotzdem eine Chance; sie ist nur ähnlich wie Lost.

  1. Dies ist nach ISO 5135 die offizielle Abkürzung für »The Big Bang Theroy«. Keine Diskussionen. []
  2. Geht ungefähr so wie x⁵, aber nur für kleine ε und Raketen. []
  3. “FlashForward”, ne? []
  4. Mit kleinem f. []
  5. Zukünftig »LTFZ«. []
  6. Bevor jetzt irgendjemand meckert: Ja, auch zu Illuminati / Angels & Demons von Dan Brown hatte das CERN eine Mikroseite. Aber manchmal ist selbst für das physikBlog das Popkulturniveau zu niedrig… []
  7. Die Serie. []
  8. Wie bei jeder Serie heißt es dort äußerste Geheimhaltung über den Inhalt der nächsten Episoden… []
  9. Das Buch. []
  10. Dieses ganze Mysterium, diese verwirrenden Erzählsprünge, die blöden Dharma-Hippies… []

Das CERN und gleichphasige Wellenpakete (3): physikBlog involviert

Die Sache mit dem Sex im CERN lässt uns einfach nicht los. Ständig trudeln neue Meldungen im physikBlog-HQ ein und wissen etwas neues zu berichten.

So auch Schweiz-Korrespondent Felix1, der in der schweizer Zeitung “Blick am Abend” einen Artikel über eben diese Zettelwirtschaft entdeckte. Soweit ist das aber noch nichts besonderes, dummerweise haben wir es hier aber mit echten Investigativ-Reportern zu tun. Als Bebilderung für das “Liebesnest” im CERN wählten sie folgendes Bild:

Bildausschnitt, der das Liebesnest bebildert
Sieht man hier einen Sex-süchtigen Quantenphysiker in seinem Liebesnest? (Hier die komplette Ausgabe auf der Blick-am-Abend-Seite und als PDF — auf Seite 5 ist der CERN-Artikel)

Zwar war man noch so freundlich und hat den potentiellen potenten Potenzierer2 unkenntlich gemacht. Aber durch eines hochkomplexen Entpixelungsalgorithmus ist es uns möglich, aus dem Bild den Orginalzustand wieder herzustellen. Das Ergebnis sieht man hier:

Das rekonstruierte Orginalbild.
Das rekonstruierte Orginalbild. Und es zeigt Andi! (Klick führt zum Orginal auf Flickr)

Unverkennbar ist das Mitblogger, Kollege und Katzenvideoaufspürer Andi, der gerade in seinem Liebesnest im CERN-Hostel steht und versucht eine Lampe zu reparieren. Und der aufmerksame physikBlog-Leser weiß natürlich, was hinter der ganzen Geschichte steckt.
Eine große Promotion-Aktion für das physikBlog. Von langer Hand geplant und präzise ausgeführt. So wie wir es gewohnt sind.

Um mal ganz ernst zu sein: Das Foto war tatsächlich so in der Zeitung, allerdings ohne vorherige Absprache bzw. Rückfrage.

  1. Grüße nach Zürich! []
  2. Potenzierer, der: neckischer Ausdruck für einen theoretischen Quantensubraumphysiker, der mit drölfdimensionalen Wellenfunktionen hantiert und daher viele Potenzen einkalkulieren muss. Nicht zu verwechseln mit dem Potentiometer. Oder mit Kamelen. []

Das CERN und gleichphasige Wellenpakete (2): physikBlog bestätigt

Gestern ging es durch die blogspheren Äther dieser Welt: Sex im CERN stört die Wissenschaftler. Kaum zu glauben!

Euer investigativstes aller physikBlogs, das physikBlog, hat wie versprochen seine Investigativreporter losgeschickt und versucht, die Quelle des Bilds investigativ zu bestätigen.

Keine Bestechung war uns zu teuer, kein Gravitationssystem zu kompliziert.

Voller stolz können wir euch nun tatsächlich Fotos der Zettel präsentieren, die überall im neuen Gebäude 40 des CERNs herumhängen.

Trommelwirbel…

Klicken mach originalgroß!

Tausend Dank, Robert! Und natürlich: beat this, reddit.com!

Link: Wie funktionieren eigentlich Teilchenbeschleuniger?

Drüben in seinem ScienceBlogs-Blog Diax’s Rake gibt Blogger- und Aachen-Kollege Jörg einen kurzen Abriss über die Funktionsweise von Linearbeschleunigern.
Wenn ihr euch also schon immer gefragt habt, was Elektronenvolt sind, wie so ein Beschleuniger von Grund auf funktioniert – dort könnt ihr’s nachlesen.
Tut auch gar nicht weh, denn die beiden benutzten Formeln kennt man schon seit dem Physikunterricht der fünften Klasse.

Diax’s Rake » Linearbeschleuniger und das Elektronenvolt

Und nächste Woche dann die Einführung in Ringbeschleuniger, ja, Professor Jörg?

Das CERN und gleichphasige Wellenpakete

An dieser Stelle könnte eine verdammt schlaue, intelligent pointierte, leicht ironisch, wie sarkastische, gleichzeitig aber objektiv bleibende Einleitung stehen.
Stattdessen versteckt sich hinter dem unscheinbaren Titel dieses Beitrags doch nur wieder ein Thema, um das es in diesem Internet andauernd geht: Sex. Sex Sex Sex.1 Sex Sex Sex Sex.2

Bisher haben wir, von Deutschlands hochqualitativstem Weblog mit einem impliziten Niveauauftrag vom Bundesministerium für Bildung, Forschung und süße Katzenbilder im Internet, immer darauf geachtet, derart niveauloses vor den Schranken unseres Server zu lassen. Aber jetzt, da nun CERN und SEX3 im Zusammenhang stehen… Da können wir nicht anders.

CERN und Sex

René kann sich nicht so recht erklären, wie die Wellenpakete zweier Menschenfunktionen in unserem Lieblingsbeschleunigerzentrum zu einer Emission von Schallwellen führen kann. Wir haben die Erklärung: Mit Hilfe einer bisher geheimen Kombination aus Laplace- und Fouriertransformation konnten die beiden Objektive des Begehrens4 in einen achtdimensionalen Superraum transformiert werden, wo das eigenphasige Schwingen zweier Wellenpakete sogar nach Pauli erlaubt ist. Klingt logisch, oder?

Was andere, viel lustigere Leute als wir noch zu dem Bild zu sagen haben, findet ihr in den Kommentaren dazu auf reddit. Großartig!

Übrigens: Der physikBlog-Mann vor Ort am CERN hat soeben über das Rote Telefon den Auftrag bekommen, den Ort des Zettels herauszufinden und eine Bestätigung zu schicken. Wir bleiben dran!

  1. Und nochmal: []
  2. Habt ihr’s jetzt, ja? []
  3. Nein, nicht als Akronym. []
  4. Hihi. []

Doctor Who, das CERN und verlorene Higgs-Seelen

In England ist ja so einiges cooler. Fernsehen und Musik aber im Besonderen.

Letztes Jahr, als findige Wichtel im CERN den LHC anschalteten, wurde im BBC-Radioprogramm der “Big Bang Day” gefeiert. Abgefahren, oder?

Jedenfalls zu diesem Anlass hat das Doctor-Who-Spinoff Torchwood seine erste Radio-Hörspiel-Episode bekommen: “Lost Souls“. Diese spielt natürlich am CERN und handelt von Higgs-Boson-Monstern und anderen, mystischen Wesen.
Herunterladen kann man die Folge über dieses Doctor-Who-Fanblog.

Ob die Episode wirklich so grottenschlecht ist, wie io9 schreibt, kann ich noch nicht sagen — ich habe sie noch nicht gehört.
Was meint ihr?