Archiv für die Kategorie 'Universitäres'

Ein neues Gesicht

Schau an, schau an. Da will man eines schönen Morgens nur mal eben schauen, was für Prüfungen denn so in nächster Zeit auf einen zuschippern und BAMM:

ein neues Gesicht auf der CampusOffice Seite.

Schmachtenberg48. und neuer Rektor der RWTH

Nicht mehr dieser gemütliche dreinschauende Herr mit weißem Haar, auch bekannt unter dem Namen Univ.-Prof. Dr.rer.nat Burkhard Rauhut. Nein, ein neuer Kapitän hat das Steuer der wohl besten Universität technischen Hochschule übernommen.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst M. Schmachtenberg

Am 31. Juli endete die Amtszeit von Burkhart Rauhut und nach 9 Jahren Captains-Deck, neue Gebäude bauen und die Exellenz in trockene Tücher holen, hat er sich seinen Ruhestand wohl redlich verdient. Und damit er nicht ganz ohne Erinnerungen an Aachen in tausend und eine Nacht1 eintauchen muss, wurde er noch fix mit einem goldenen Rettungs Ehrenring belohnt.

Auch das physikBlog sagt Danke und wünscht eine Gute Reise und begrüßt natürlich den Neuen.

  1. er geht an die Oman-German University of Technology, die der RWTH Aachen angehört, quasi ein Außenposten mit “mehr Frauen” – sagt er []

Feynman an der RWTH – LIVE!

Richard Feynman gilt als einer der coolsten Physiker des letzten Jahrhunderts. Er hatte nicht nur eine mega stylische Frisur, sondern sagte auch so kluge Sätze wie: “Wissenschaft ist wie Sex – manchmal kommt etwas Nützliches dabei heraus, aber das ist nicht der Grund, warum wir es betreiben.” Und eine ganze, ganze Menge mehr.

Was viele nicht wussten, ist, dass Feynman auch sonst so Einiges drauf hatte. Neben dem kleinen und dem großen Einmaleins hat er auch Pionierarbeit auf dem Gebiet der Quantenelektrodynamik, QED, betrieben. Und das fand seine Oma auch ganz dufte. Denn Feynman hielt es ganz wie Einstein mit seiner Ganzheitlichen Oma Theorie (GOT, Man hat es erst verstanden, wenn man es seiner Großmutter erklären kann) und war immer bemüht die noch so schwere Theorie in verständliche Form zu hüllen.
Legendär sind seine Vorlesungen, in denen er hochkomplexen Stoff von Dekaden von Forschungsarbeit fast ohne Formeln seinen Studenten vorstellt.

Damit wir uns selbst von seiner Genialität und Legendarität überzeugen können werden wir die Feynmanschen Douglas Robb Memorial Lectures gemeinsam mit allen Interessierten und Interessiertinnen (sprich: EUCH) im Rahmen der Elementarteilchen-I-Vorlesung von Prof. Stahl anschauen. Und nebenbei die QED verstehen. Komplett.

Los geht’s am Donnerstag, 8. Mai um 17:30 im brandneuen Physik-Hörsaal im Physik-Zentrum. Dann setzen wir eine Woche aus und werden die verbleibenen drei Vorlesungen in den folgenden Wochen schauen.
Popcorn, Cola und Photonen sind selbst mitzubringen.

Wer einen von den Erziehungsberechtigten unterschriebenen Entschuldigungszettel vorweisen kann, der bekommt auch von uns den Link, unter dem man sich die Vorlesung im Internet anschauen kann.

Horizonterweiterung beim Tag der Informatik 2007


Keinlogo: TdI.de

Manchmal, aber nur manchmal, haben Physiker ein kleines bisschen Horizonterweiterung gern. Sagt man. Hab ich gehört.

Deswegen könnte für den ein oder anderen der Tag der Informatik am Freitag, 7. Dezember im Informatikzentrum der horizonterweiternde Trip für’s Wochnende sein.
Wolltet ihr nicht schon immer wissen, wie so ein Quantencomputer funktioniert und aussieht? Oder wie ihr die vielen Daten eurer kommenden BlueRay-Sammlung auf Festplatten speichert und sie in kleinen Stücken via E-Mail zu eurem Lieblingskommilitonen verschickt? Oder wie ein auf Disketten1 kopierter HD-DVD-Film in möglichst wenig Containern einen möglichst kurzen Weg zur Mutti zurücklegt?
Eben.
Dabei kann man dann noch künstlichen Intelligenzen beim Kämpfen zusehen. Kann ja auch ganz interessant an, kommt schließlich auf die inneren Werte an.

Genug Gründe also, die Katakomben der Informatik am 7.12. aufzusuchen.

  1. Altes Speichermedium, das durchschnittlich erlaubte 0,84 Grundgesetze, 0,69 Gesetzeserweiterungen und die komplette Briefsammlung2 1946-1989 abzuspeichern. Entspricht in heutigen Einheiten etwa 0,2 YouTube-Videos oder 7863 Googlesuchergebnisse (die ersten 10 Seiten). Oder eine sog. dll-Einheit []
  2. Altes Kommunikationsmedium, meistens in direktem Zusammenhang mit Papier zu finden. Wurde viele Jahre zur Langstreckenkommunikation benutzt und ist Grundstein des Internetversenders DHL. Seit der Abschaffung von ‘Handschrift’ und ‘Papier’ in den frühen Jahren des 21. Jahrhunderts langsam aussterbendes Kommunikationsrelikt. Einige Exemplare von “Brief” finden sich in den großen Nationalmuseen Deutschlands, z.B. im Deutschen Museum direkt neben dem Z3. []

Jülich stockt auf

JUGENEUnser Nachbar- und Lieblings-Forschungszentrum Jülich hat aufgestockt in Sachen Rechnerleistung. Mit JUGENE hat Jülich nach JUBL den zweiten Superrechner, der in der Top500-Liste der schnellsten zivil genutzten Rechner aufgelistet ist. Und das tollste ist, JUGENE ist mit seinen 65.536 CPUs und 167,3 Teraflops sogar auf Platz 2!

Wenn das mal nicht Elite ist…

RWTH ist Eliteuniversität

Eigentlich war es ja klar, aber jetzt haben wir es noch einmal schriftlich:

Die RWTH Aachen ist Elitehochschule.

Herzlichen Glückwunsch.
Danke.

Pressespiegel: