Manchmal, ja, da bleibt nur ein WTF.
Der CERN-Chor singt den Particle-Physics-Song:
YouTube-Direktchor
Physik und ihre seltsamen Gedanken
Manchmal, ja, da bleibt nur ein WTF.
Der CERN-Chor singt den Particle-Physics-Song:
YouTube-Direktchor
Wenn Unsereiner mit dem Elektroauto auf den langen, von der Zivilisation sozusagen unberührten Landstraßen Europas unterwegs ist, geht der Blick immer wieder auf die Ladestandsanzeige der Batterien. Die Fragen quälen: Schaffe ich es noch bis zur nächsten Steckdose? Ist der Kanister mit dem Ersatzelektrolyt voll? Muss ich eventuell jetzt schon die Klimaanlage auf 18°C hochstellen, um Strom zu sparen?
Dass diese Probleme natürlich noch gravierender werden, wenn man nicht im Auto, sondern in einem Raumschiff unterwegs ist, und nicht von Roetgen nach Hürtgenwald, sondern von der Erde zu ihrem Spiegelbild1 fliegt, kann man sich leicht vorstellen. Meine Lieblings-Interview-Produktionsfirma dctp.tv hat Dr. Ferdy Fuller, von Beruf Raumfahrer, gewinnen können, einen interessanten Einblick in das Leben eines einsamen Weltraumreisenden zu geben. Man erfährt, dass nur die Musik den Raumfahrer davon abhält, rammdösig zu werden, dass man im Weltall keine Brille braucht, da man die Sterne ohnehin nicht zählen kann, und dass das Equipment des Raumschiff Orion offenbar gar nicht so absurd war2. Dramaturgisch brilliant mit dem Bild eines Dinosauriers unterlegt erfährt man, dass jedes tausendste Jahr auch mal nur fünf Minuten lang sein kann: “Die Länge des Jahres ist durch die Pluralisierung verschieden.” Das ist ungefähr das was Einstein auch gesagt hat, nur besser formuliert.
Den Link zum Video gibt es hier.3
Ich fand ja, dass das physikBlog in letzter Zeit viel zu ernst geworden ist. Ich hoffe hiermit sinnvoll zu intervenieren.
Wir wissen wie der Mond klingt. Und auch mit dem Sonnensystem haben wir uns schon akustisch auseinandergesetzt.
Aber brannte euch nicht bis eben unter den Fingernägeln, wie sich bloß das fetzigste aller Experimente, der LHC, anhört?
Seit ein paar Monaten gibt es das vom britischen STFC1 geförderte LHCsound.
Bei LHCsound werden die Daten eines Teilchenkollisionsereignisses2 aus dem ATLAS-Detektor durch eine musikalische Nachbearbeitung geschickt — sie werden sonifiziert.
Das Ergebnis spielt in keiner Liga mit Beethoven und lässt selbst Lady Gaga3 wie gute Musik erscheinen, aber aus wissenschaftlicher und künstlerischer Sicht interessant ist es alle mal.
Das Projekt nimmt verschiedene Charakteristika eines Events auf und interpretiert sie musikalisch.
Da gibt es zum Beispiel die Länge eines Teilchenjets, die musikalisch zum »Timing« wird. Die dabei deponierte Energie bestimmt die Lautstärke der Note, die Ausdehnung eines Jets die Tonlage. Heraus kommt ein ziemlich wirrer Klang eines Higgs-Jets. Der übrigens auch nur wenig besser wird, wenn man oben genannte Parameter als Formung an den Klang fließenden Wassers anlegt…
In einer weiteren Möglichkeit wird jedem Kreisstück der Detektorfrontalaufsicht eine Note zugeteilt, die mit unterschiedlicher Intensität angeschlagen wird, wenn ein Teilchen in diesem Kreisstück detektiert wurde.
Eine musikalische Darstellung der Protonenkollisionen des LHCs wird auch dargestellt – hier sogar mit echten, also real gemessenen Daten.
Die Webseite ist leider voll in Flash realisiert, was das Navigieren durch das Projekt zu einer kleinen Qual werden lässt.
Aber es lohnt sich! Eine tolle Idee.
→ LHCsound
[via Fuck Yeah Physics]
Warum sind nur frittierte Mars-Riegel und extravagante Schuhe vom Gravitationsverlust der Erde betroffen?
Antworten in diesem Video von Tucker Howard:
YouTube-Direktshakedown
[via Nerdcore]
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