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	<title>physikBlog &#187; Basti</title>
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	<description>Physik und ihre seltsamen Gedanken</description>
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		<title>LHC kombiniert: noch kein Higgs</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 22:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Experimentatives]]></category>
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		<description><![CDATA[Der LHC läuft jetzt ja schon eine ganze Weile und es gibt auch schon eine ganze Menge interessante Erkenntnisse, aber der große Knall fehlt noch: Weder konnte man bislang die Entdeckung des sagenumwobenen Higgs-Bosons vermelden, noch hat sich SUSY aus &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2011/11/20/lhc-kombiniert-noch-kein-higgs/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5731" class="wp-caption licence-included aligncenter" style="width: 740px;"> <div class="wp-image-wrapper"><a href="http://cms.web.cern.ch/sites/cms.web.cern.ch/files/field/image/Mu95_CLsOnly_WithExcl.jpg" ><img src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2011/11/HiggsExclusion-740x250.jpg" alt="" title="Higgs Ausschlussgrenzen" width="740" height="250" class="size-large wp-image-5731" /></a>
			<div class="wp-image-licence licence-copyright"></div>
			<div class="licence-author"><a href="http://cms.web.cern.ch/news/atlas-and-cms-combine-summer-11-search-limits-standard-model-higgs">The ATLAS &amp; CMS Experiments</a></div>
		</div> <p class="wp-caption-text">Da kriegt der Physiker (k)einen Herzinfarkt: Die am LHC gemessenen Higgs-Ausschlussgrenzen. Wo die schwarzen Punkte unter der roten Linie liegen, gibt es mit 95% Wahrscheinlichkeit kein Higgs-Boson (klicken für ganzes Bild).</p> </div>
<p>Der LHC läuft jetzt ja schon <a href="http://www.physikblog.eu/2009/11/21/lhc-laeuft-wieder-und-internet-geht-mit-ab/" class="liinternal">eine ganze Weile</a> und es gibt auch schon <a href="http://cms.web.cern.ch/org/cms-papers-and-results" class="liexternal">eine ganze Menge</a> <a href="https://twiki.cern.ch/twiki/bin/view/AtlasPublic" class="liexternal">interessante Erkenntnisse</a>, aber der große Knall fehlt noch: Weder konnte man bislang die Entdeckung des sagenumwobenen <a href="http://www.physikblog.eu/2008/09/07/cerned-higgs-der-mann-der-mythos/" class="liinternal">Higgs-Bosons</a> vermelden, noch hat sich <a href="http://www.physikblog.eu/2008/09/08/cerned-liebe-susy/" class="liinternal">SUSY</a> aus ihrem kuscheligen Versteck herausgetraut. Schade, hatten wir doch schon für die Tea-Party gedeckt -– aber so lange ist das mit dem Messbeginn ja auch noch nicht her.</p>
<p>Die Suche nach SUSY könnte sich durchaus als langwierig herausstellen, das war von vornherein klar. Das Higgs-Teilchen sollte sich so langsam aber zeigen, zumindest wenn es das &#8220;normale&#8221; Higgs des Standardmodells ist. Die beiden vielseitigen Experimente am LHC, namentlich <a href="http://www.physikblog.eu/2008/09/04/cerned-crashes-machen-spass/" class="liinternal">CMS</a> und <a href="http://www.physikblog.eu/2008/09/03/cerned-alle-teilchen-lieben-atlas-suchmethode/" class="liinternal">ATLAS</a><sup><a href="http://www.physikblog.eu/2011/11/20/lhc-kombiniert-noch-kein-higgs/#footnote_0_5705" id="identifier_0_5705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bald hab ich hier mehr Links auf die CERN&amp;#8217;ed-Serie, als Katzenbabys in einen Schuhkarton passen">1</a></sup>, konzentrieren sich momentan intensiv auf dieses eine Teilchen. Beide hatten bereits im Sommer die Ergebnisse ihrer Suchen vorgestellt<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2011/11/20/lhc-kombiniert-noch-kein-higgs/#footnote_1_5705" id="identifier_1_5705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="zum Beispiel hier und hier">2</a></sup>.</p>
<p>Um noch mehr aus den aufgenommenen Daten herausholen zu können, hat man sich entschieden, die Ergebnisse der beiden Experimente zu kombinieren. Das klingt zwar nicht sonderlich kompliziert, ist es aber dann doch, da Physiker ja immer nicht nur ein Ergebnis, sondern auch eine &#8220;Unsicherheit&#8221; darauf angeben wollen. Und dafür muss man dann rechnen, denken, diskutieren, rechnen, rechnen, Kaffee trinken und rechnen. Mit ganz vielen Leuten. Aber am Ende kommt dann <a href="https://cdsweb.cern.ch/record/1399607" class="liexternal">ein Paper</a> bei raus. Und da steht drin: Kein Higgs bislang. In weiten Massenbereichen können wir die Existenz des Higgs-Bosons ausschließen<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2011/11/20/lhc-kombiniert-noch-kein-higgs/#footnote_2_5705" id="identifier_2_5705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="zumindest mit 95%iger Sicherheit">3</a></sup>. CMS hat ein schönes Video angefertigt, in dem die Entstehung dieses Papers dokumentiert, dasselbe kommentiert und erklärt wird:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jOn5YwrVcE8&#038;fmt=18" class="liyoutube">http://www.youtube.com/watch?v=jOn5YwrVcE8</a></p>
<p>Das ist übrigens eigentlich der Grund warum ich diesen Artikel schreibe: Ich finde es in etwa so cool wie das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7zPSSLJaXd4" class="liyoutube">Jedi-Hörnchen</a>, dass CMS derartige Ergebnisse nicht nur als Paper veröffentlicht<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2011/11/20/lhc-kombiniert-noch-kein-higgs/#footnote_3_5705" id="identifier_3_5705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="was dann ja doch nur die Physiker lesen">4</a></sup>, sondern sich Gedanken darüber macht, wie man soetwas auch auf &#8220;modernen&#8221; Wegen kommunizieren kann<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2011/11/20/lhc-kombiniert-noch-kein-higgs/#footnote_4_5705" id="identifier_4_5705" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Jaja, Youtube ist jetzt nicht unbedingt die neueste Seite in diesem&amp;#8230; hier&amp;#8230; warte&amp;#8230; Netzdings">5</a></sup>. Seit dem Launch der <a href="http://cms.web.cern.ch/" class="liexternal">neuen CMS-Webseite</a> gibt man sich richtig Mühe. Da werden nicht nur die <a href="http://cms.web.cern.ch/news/atlas-and-cms-combine-summer-11-search-limits-standard-model-higgs" class="liexternal">Ergebnisse vorgestellt</a>, sondern man bekommt auch erklärt, was CMS eigentlich so tut, wie man also etwa nach dem <a href="http://cms.web.cern.ch/news/higgs-boson-search" class="liexternal">Higgs-Boson sucht</a>. Ein guter Anfang! Yay!</p>
<p><div id="attachment_5735" class="wp-caption licence-included alignright" style="width: 144px;"> <div class="wp-image-wrapper"><a href="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2011/11/LHCLumi2011.png" ><img src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2011/11/LHCLumi2011-144x144.png" alt="" title="Luminosität des LHC 2011" width="144" height="144" class="size-thumbnail wp-image-5735" /></a>
			<div class="wp-image-licence licence-copyright"></div>
			<div class="licence-author"><a href="http://cms.web.cern.ch/news/summary-2011-p-p-running">CMS Collaboration</a></div>
		</div> <p class="wp-caption-text">Vom LHC gelieferte Datenmenge. Die rechte Hälfte der Punkte ist noch nicht ausgewertet.</p> </div><small> Übrigens haben CMS und ATLAS inzwischen jeweils etwa 5 &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Barn_(unit)#Inverse_femtobarn" rel="nofollow" class="liwikipedia">inverse Femtobarn</a>&#8221; an Daten aufgenommen, mehr als doppelt so viel wie für die obige Veröffentlichung ausgewertet wurde. Da der LHC momentan Blei-Blei-Kollisionen produziert, kommt da auch bis Anfang nächsten Jahres nichts mehr zu. Diese Daten werden momentan ausgewertet. Eigentlich kann es also nicht mehr länger als einige Wochen dauern, bis wir wissen, ob es das Higgs gibt oder nicht. Lange kann es sich nicht mehr verstecken! Wenn man denn unbedingt will kann man in den bisher veröffentlichten Plots bei niedrigen Massen durchaus ein Higgs-Signal erahnen. Aber mehr eben nicht. Das wird sich ändern. Die Frage ist nur, wie. Das Popcorn liegt schon im Konferenzraum bereit. Yay yay!</small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_5705" class="footnote">Bald hab ich hier mehr Links auf die <a href="http://www.physikblog.eu/tag/cerned/" class="liinternal">CERN&#8217;ed-Serie</a>, als Katzenbabys in einen Schuhkarton passen</li><li id="footnote_1_5705" class="footnote">zum Beispiel <a href="http://cms.web.cern.ch/news/new-cms-higgs-search-results-lepton-photon-2011-conference" class="liexternal">hier</a> und <a href="https://cdsweb.cern.ch/record/1399599" class="liexternal">hier</a></li><li id="footnote_2_5705" class="footnote">zumindest mit 95%iger Sicherheit</li><li id="footnote_3_5705" class="footnote">was dann ja doch nur die Physiker lesen</li><li id="footnote_4_5705" class="footnote">Jaja, Youtube ist jetzt nicht unbedingt die neueste Seite in diesem&#8230; hier&#8230; warte&#8230; Netzdings</li></ol>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Paper zum Advent #11: Weihnachten!</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2010/12/24/paper-zum-advent-11-weihnachten/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 17:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bescheuertes]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtisiertes]]></category>
		<category><![CDATA[Paper zum Advent]]></category>

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		<description><![CDATA[Psychosoziale Bedeutung von Erholungstagen Andi H. &#038; Basti K. Anhand einer Doppelblindstudie, die im Dezember 2010 an Lesern eines sehr beliebten Internetblogs vorgenommen wurde, kann gezeigt werden, dass das Lesen von pseudowissenschaftlichen Artikeln zu einem deutlich erhöhten Adrenocorticotropin-Spiegel führt, was &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2010/12/24/paper-zum-advent-11-weihnachten/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="paper-big">
<h3>Psychosoziale Bedeutung von Erholungstagen</h3>
<h4>Andi H. &#038; Basti K.</h4>
<p>Anhand einer Doppelblindstudie, die im Dezember 2010 an Lesern eines sehr beliebten Internetblogs vorgenommen wurde, kann gezeigt werden, dass das Lesen von pseudowissenschaftlichen Artikeln zu einem deutlich erhöhten Adrenocorticotropin-Spiegel führt, was bekanntermaßen auf Stress schließen lässt. Als Reaktion darauf zeigt ein Großteil der Probanden Abwehrverhalten, was zu einer Verminderung des Paperkonsums führt. Bald darauf einsetzende biochemische Reaktionen in der kortikalen Mittelhirnlappenrinde verführen den geneigten Leser jedoch zu suchtähnlichen Rückfällen. Dieses &#8220;Einpendeln&#8221; ist in der unten dargestellten Visualisierung der Messergebnisse deutlich erkennbar. Zur Unterbrechung dieses circulus vitiosus propagieren die Autoren eine drastische Reduktion der zur Verfügung gestellten Papermenge an den Weihnachtstagen. Die so geschaffene Erholungszeit &#8211; naja, sie kann nicht schaden.</p>
<p><a href="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2010/12/paper-zum-advent-zeichnung1.png" ><img src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2010/12/paper-zum-advent-zeichnung-small2.png" alt="" title="Paperlektüre" width="490" height="251" class="alignnone size-full wp-image-4163" /></a></p>
<p><strong>Soweit dann – frohe Weihnachten!<br />
Von der ganzen physikBlog-Belegschaft.</strong>
</div>
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	</item>
		<item>
		<title>Paper zum Advent #9: Die Hektik an Weihnachten</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2010/12/22/paper-zum-advent-9-die-hektik-an-weihnachten/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 10:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TODO: TITEL EINFÜGEN Giovanni Pronto Diese Arbeit diskutiert das immer häufiger auftretende Abfallen der Leistungsfähigkeit von Wissenschaftlern zu Beginn der WEihnachtszeit (TODO: besser Adventszeit?). Es wird ein linearer Zusamenhang zwischen der vorweihnachtlichen, hauptsächlich durch zu tätigende Einkäufe ausgelösten, Hektik sowie &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2010/12/22/paper-zum-advent-9-die-hektik-an-weihnachten/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="paper-small">
<h3>TODO: TITEL EINFÜGEN</h3>
<h4>Giovanni Pronto</h4>
<p>Diese Arbeit diskutiert das immer häufiger auftretende Abfallen der Leistungsfähigkeit von Wissenschaftlern zu Beginn der WEihnachtszeit (TODO: besser Adventszeit?). Es wird ein linearer Zusamenhang zwischen der vorweihnachtlichen, hauptsächlich durch zu tätigende Einkäufe ausgelösten, Hektik sowie der Anzahl von Flüchtigkeitsfehlern in veröffentlichten wissenschaftlichen Abhandlungen untersucht und bestätigt. Die vermehrte Durchführung von sozialen Events wie Weihnachtsfeiern auch in Wissenschaftsfeldern mit i.A. asozialen Forschern vermehrt den Leistungsdruck zusätzlich (TODO: gab&#8217;s da nicht letztens ein Paper über Produktivitätsabfall an Weihnachten? Zitieren!). Zur Lösung dieses Problems wird vorgeschlagen, die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten im Montag Dezember unter Androhung von Strafe, etwa Trinken von kaltem Glühwein, zu verbieten (TODO: Marmelade kaufen!).
</p></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Paper zum Advent #7: LHC enttarnt</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2010/12/20/paper-zum-advent-3/</link>
		<comments>http://www.physikblog.eu/2010/12/20/paper-zum-advent-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 21:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bescheuertes]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtisiertes]]></category>
		<category><![CDATA[CERN]]></category>
		<category><![CDATA[LHC]]></category>
		<category><![CDATA[Paper zum Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[Verwendung der Computerressourcen des LHC-Experimentes zur Mentalmanipulation Rick E. Leaks Neu entdeckte Dokumente, die in einem sehr guten Versteck auf einer kaum benutzten Frauentoilette im CERN aufgefunden wurden, liefern schockierende Einblicke in den wahren Zweck des großen &#8220;Experiments&#8221; LHC. Sie &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2010/12/20/paper-zum-advent-3/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="paper-big">
<h3>Verwendung der Computerressourcen des LHC-Experimentes zur Mentalmanipulation </h3>
<h4>Rick E. Leaks</h4>
<p>Neu entdeckte Dokumente, die in einem sehr guten Versteck auf einer kaum benutzten Frauentoilette im CERN aufgefunden wurden, liefern schockierende Einblicke in den wahren Zweck des großen &#8220;Experiments&#8221; LHC. Sie belegen zweifelsfrei, dass der LHC niemals zur Kollision hochenergetischer Protonen ausgelegt war, sondern nur stümperhaft aus ausrangierten Komponenten des CERN-Rohrpost-Systems zusammengesetzt wurde. Die vier großen, angeblichen Detektoren sind leicht umgebaute Requisiten der &#8220;Transformers&#8221;-Filme. Die Dokumente offenbaren, dass der LHC als Tarnung eines groß angelegten Datenangriffes auf die Computersysteme der Erde fungiert.<br />
Es ist allgemein bekannt, dass das CERN mitsamt der LHC-Anlagen zur Zeit eine &#8220;Winterpause&#8221; durchführt, in der angeblich Stromkosten gespart und &#8220;wichtige Wartungsarbeiten&#8221; durchgeführt werden können. Die entdeckten Quellen zeigen jedoch unmissverständlich, dass in Wahrheit die LHC-Ressourcen zu &#8220;normalen Betriebszeiten&#8221; ausschließlich genutzt werden, um Star-Trek-ähnliche Holodecks zu erschaffen. Die eigentliche Hauptaufgabe des Forschungszentrum wird momentan durchgeführt: Die riesigen Computerressourcen am CERN sowie das GRID, das vorgeblich zur &#8220;Datenanalyse&#8221; errichtet wurde, bereiten einen Angriff vor, der innerhalb der nächsten Tage beginnen soll. Ziel ist es offenbar, auf sämtliche Privat-PCs der Erde einen digitalen Schädling einzuschleusen. Dieser soll nach Expertenmeinung durch Darstellung perfider Eieruhr- und Strandballmuster die zu Weihnachten leicht zu beeinflussenden Menschen derart manipulieren, dass jede Art von Widerstands- oder Demonstrationsdrang im Keim erstickt wird. Offenbar soll die Veröffentlichung von Geheimni
</p></div>
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	</item>
		<item>
		<title>Paper zum Advent #5: Arsen-Bakterien sind erst der Anfang</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2010/12/18/paper-zum-advent-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 20:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bescheuertes]]></category>
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		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Arsen]]></category>
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		<category><![CDATA[Paper zum Advent]]></category>
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		<description><![CDATA[Erste Untersuchungen der C2H6O-basierten, humanoiden Lebensform Homo Ethanoliens Rupert Knecht Die Forschungsergebnisse von Nick O. Laus bildeten den Anfang einer langen Reihe von Erkenntnissen über den Einfluss von Ethanol auf Humanoide. Nach der Entdeckung der neuen Lebensform Homo Ethanoliens, die &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2010/12/18/paper-zum-advent-2/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="paper-medium">
<h3>Erste Untersuchungen der C<sub>2</sub>H<sub>6</sub>O-basierten, humanoiden Lebensform Homo Ethanoliens</h3>
<h4>Rupert Knecht</h4>
<p>Die <a href="http://www.physikblog.eu/2010/12/14/paper-zum-advent1/" class="liinternal">Forschungsergebnisse</a> von Nick O. Laus bildeten den Anfang einer langen Reihe von Erkenntnissen über den Einfluss von Ethanol auf Humanoide. Nach der Entdeckung der neuen Lebensform Homo Ethanoliens, die auf einer vielbeachteten Pressekonferenz der NASA bekanntgemacht wurde, ist eine neue Forschungsdisziplin entstanden, die sich mit der Verwendung alternativer Atome bzw. Moleküle in biochemischen Strukturen beschäftigt.<br />
Homo Ethanoliens verwendet in verschiedenen systemkritischen Organismusstrukturen C<sub>2</sub>H<sub>6</sub>O anstelle von H<sub>2</sub>O. Der Austausch kann durch langsame Drosselung der H<sub>2</sub>O-Zufuhr bei gleichzeitiger Gabe von möglichst warmem C<sub>2</sub>H<sub>6</sub>O gefördert werden. Wissenschaftliche Vermutungen zeigen, dass derart sogar das Blut langsam in Xuxu umgewandelt wird. In dieser Publikation werden die Eigenschaften des Homo Ethanoliens untersucht. Dabei wird großer Wert auf eine öffentlichkeitswirksame Darstellung gelegt, die keinesfalls als maßlose Übertreibung missverstanden werden darf.<br />
Es sei bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass auf <a href="http://rrresearch.blogspot.com/" class="liexternal">pseudowissenschaftliche Kritik</a> von selbsternannten &#8220;Experten&#8221;, die sich nur durch einen Doktorgrad hervorzuheben glauben, kein Wert gelegt wird. Die Veröffentlichung der ursprünglichen wissenschaftlichen Arbeit von Nick O. Laus im international anerkannten Fachmagazin <a href="http://www.physikblog.eu" class="liinternal">physikBlog</a> befreit von jeglicher weiterer <a href="http://www.zeit.de/wissen/2010-12/arsen-bakterium-nasa" class="liexternal">Rechtfertigung</a>.<br />
Die während dieser Forschungen verwendeten Petrischalen wurden alle zuvor gründlich mit Ethanol ausgespült, um ungewollte Verunreinigungen mit C<sub>2</sub>H<sub>6</sub>O zu vermeiden.
</div>
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	</item>
		<item>
		<title>Paper zum Advent #3: Feiertage und Fortschritt</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2010/12/16/paper-zum-advent/</link>
		<comments>http://www.physikblog.eu/2010/12/16/paper-zum-advent/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 11:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Advent]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Auswirkungen der arbeitsfreien Feiertage auf den wissenschaftlichen Fortschritt Gernot Workmann et.al. Die sozialen Verpflichtungen, die mit einigen der deutschen gesetzlichen Feiertage einhergehen, verleiten einen Großteil der Wissenschaftler dazu, an diesen Tagen ihre Arbeit ruhen zu lassen. Dadurch verzögern sich wissenschaftliche &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2010/12/16/paper-zum-advent/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="paper-medium">
<h3>Auswirkungen der arbeitsfreien Feiertage auf den wissenschaftlichen Fortschritt</h3>
<h4>Gernot Workmann et.al.</h4>
<p>Die sozialen Verpflichtungen, die mit einigen der deutschen gesetzlichen Feiertage einhergehen, verleiten einen Großteil der Wissenschaftler dazu, an diesen Tagen ihre Arbeit ruhen zu lassen. Dadurch verzögern sich wissenschaftliche Erkenntnisse um einen nicht unerheblichen Zeitraum. Die Auswirkungen dieser Delays auf den Status des gesamten Menschheitswissens wird in dieser Arbeit beleuchtet. Dazu werden die wissenschaftlichen Entdeckungen der Jahre 1900-2000 so umdatiert, wie sie vermutlich mit einer Abschaffung der freien Tage und einer täglichen Arbeitszeit von 15 Stunden pro Wissenschaftler gemacht worden wären. Es zeigt sich, dass die Entwicklungen des Computers und des Internets unter diesen Bedingungen schon in den 1960er Jahren stattgefunden hätten. Für das Jahr 2010 erscheint unter dieser Prämisse eine problemlose Energieversorgung der gesamten Menschheit mit Kernfusionsreaktoren realistisch. Es werden Möglichkeiten vorgestellt, wie die Entwicklungszeiten weiter verkürzt werden können, etwa durch eine Verpflichtung aller Schulabgänger zu einem neunmonatigen wissenschaftlichen Dienst. Zuletzt werden die oft zitierten Argumente für arbeitsfreie Tage, etwa Erholung sowie Verbesserung der sozialen Eingliederung, über eine repräsentative Umfrage unter den zehn am 25.12.2009 anwesenden Physikern im Physikzentrum der RWTH Aachen widerlegt.
</p></div>
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	</item>
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		<title>Paper zum Advent #1: Niedertemperaturhumanoide</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2010/12/14/paper-zum-advent1/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 20:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bescheuertes]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtisiertes]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Inverswissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Niedertemperaturhumanoide]]></category>
		<category><![CDATA[paper]]></category>
		<category><![CDATA[Paper zum Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Untersuchung des Einflusses von heißen, flüssigen Kohlenwasserstoffen auf Niedertemperaturhumanoide Nick O. Laus Die in den letzten Jahren deutlich verfeinerten Beobachtungsmethoden der Humanbiologie (genannt sei hier beispielsweise das berühmte Projekt von Mark Zuckerberg) erlauben Untersuchungen mit zuvor unerreichbarer Präzision. So lassen &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2010/12/14/paper-zum-advent1/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="paper-medium">
<h3>Untersuchung des Einflusses von heißen, flüssigen Kohlenwasserstoffen auf Niedertemperaturhumanoide</h3>
<h4>Nick O. Laus</h4>
<p>Die in den letzten Jahren deutlich verfeinerten Beobachtungsmethoden der Humanbiologie (genannt sei hier beispielsweise das berühmte Projekt von Mark Zuckerberg) erlauben Untersuchungen mit zuvor unerreichbarer Präzision. So lassen neu entdeckte Korrelationen zwischen bereits bekannten, aber bisher unverstandenen Verhaltensweisen der Humanoiden Schlüsse auf die zugrundeliegenden biologischen Prozesse zu. Das vorliegende Dokument untersucht einen möglichen Zusammenhang zwischen der sogenannten Dezemberabend-Körpertemperaturabnormität, die die im Durchschnitt erhöhte Wärmeabstrahlung von Menschen in den Abendstunden des Monats Dezember beschreibt, und der erhöhten Aufnahme von erwärmtem C<sub>2</sub>H<sub>6</sub>O außerhalb der Wohnstätten in der Zeit zwischen Ende November und dem 24. Dezember. Eine Analyse der Korrelation zwischen diesen Effekten mithilfe von Neuronalen Netzen, Linearer Regression sowie Boosted Decision Trees führt zum Schluss eines engen Zusammenhanges zwischen den beiden Beobachtungen. Nach der Präsentation der Ergebnisse werden verschiedene Experimente skizziert, mit deren Hilfe die vorgestellte These bestätigt oder widerlegt werden könnte.
</div>
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		<title>Keks-Substituent: Paper zum Advent</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2010/12/14/keks-substituent-paper-zum-advent/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 20:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtisiertes]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[paper]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[(Bild: Ali Tse) Als Physiker ist man im Advent ja immer ein wenig angespannt. Es scheint Menschen zu geben, die rechtzeitig und dann auch noch gerne Geschenke einkaufen gehen. Oder die sich im Weihnachtsmarktgedränge wohlfühlen und das auch noch breit &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2010/12/14/keks-substituent-paper-zum-advent/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="teaserkasten-r" style="width: 170px"><a href="http://www.flickr.com/photos/alitse/2147208650/" ><img src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2010/12/christmascatsmall.jpg" alt="Katze zum Advent" title="Katze zum Advent" width="160" height="240" class="alignright size-full wp-image-4020" /></a>
<div class="teaserkasten-text">(Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/alitse/" class="liflickr">Ali Tse</a>)</div>
</div>
<p>Als Physiker ist man im Advent ja immer ein wenig angespannt. Es scheint Menschen zu geben, die rechtzeitig und dann auch noch gerne Geschenke einkaufen gehen. Oder die sich im Weihnachtsmarktgedränge wohlfühlen und das auch noch breit lächelnd dem genervten Otto-Normal-Physiker mitteilen müssen, der doch nur eben im innerstädtischen Elektronik&shy;be&shy;darfs&shy;geschäft einen neuen Kondensator kaufen möchte<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/12/14/keks-substituent-paper-zum-advent/#footnote_0_4012" id="identifier_0_4012" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="der Taschenrechner ist schon wieder durchgebrannt!">1</a></sup>. Alles ärgern, zetern und schreien hat auch keinen Zweck: Es hört ohnehin niemand, weil das Hobby-Blasorchester zum zehnten Mal in Folge &#8220;Alle Jahre Wieder&#8221; intoniert<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/12/14/keks-substituent-paper-zum-advent/#footnote_1_4012" id="identifier_1_4012" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="zumindest einige, einzelne Mitglieder spielen parallel &amp;#8220;Oh du fr&ouml;hliche&amp;#8221;">2</a></sup>.</p>
<p>Um euch von all dem Stress ein wenig abzulenken, haben wir uns für Euch etwas ausgedacht. Eine neue Serie. Zum Advent. Dieses Mal keine &#8220;<a href="http://www.physikblog.eu/tag/graphen-zum-advent/" class="liinternal">Graphen zum Advent</a>&#8220;, wie noch vor zwei Jahren, nein, unser keks- und schokoladenfreier Adventskalender besteht <a href="http://www.physikblog.eu/tag/paper-zum-advent/" class="liinternal">in diesem Jahr aus Papern</a>, die wir irgendwo auf unseren dafür dedizierten Festplatten gefunden haben. Aus Copyright-Gründen können wir natürlich nicht das ganze Paper hochladen&#8230; wir zeigen euch nur Titel und Abstract. Das muss reichen. Aber es wird auch so adventiös gut!</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_4012" class="footnote">der Taschenrechner ist schon wieder durchgebrannt!</li><li id="footnote_1_4012" class="footnote">zumindest einige, einzelne Mitglieder spielen parallel &#8220;Oh du fröhliche&#8221;</li></ol>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Kunst mit Quasi-Teilchenspuren</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2010/11/13/kunst-mit-quasi-teilchenspuren/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 14:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internettiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schöne1 am Internet ist ja, dass man immer auf Dinge stößt, die man eigentlich gar nicht gesucht hat. Man googelt nach dem bestimmt netten Örtchen Fucking in Österreich, und schon verbringt man wieder eine halbe Stunde auf ominösen Bezahlseiten2. &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2010/11/13/kunst-mit-quasi-teilchenspuren/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="teaserkasten-t"><a href="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2010/11/BubbleChamberSpurenGross.jpg" ><img src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2010/11/BubbleChamberSpurenGross.jpg" alt="" title="Viele Spuren" width="580" height="187" class="alignnone size-full wp-image-3883" /></a></div>
<p>Das Schöne<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/11/13/kunst-mit-quasi-teilchenspuren/#footnote_0_3894" id="identifier_0_3894" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="und Nervige!">1</a></sup> am Internet ist ja, dass man immer auf Dinge stößt, die man eigentlich gar nicht gesucht hat. Man googelt nach dem bestimmt netten Örtchen Fucking in Österreich, und schon verbringt man wieder eine halbe Stunde auf ominösen Bezahlseiten<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/11/13/kunst-mit-quasi-teilchenspuren/#footnote_1_3894" id="identifier_1_3894" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ja, ich hab mich auch gewundert dass man f&uuml;r Google Maps Kreditkartendaten angeben muss!">2</a></sup>. Für die Recherche am Artikel <a href="http://www.physikblog.eu/2010/11/12/kunst-mit-teilchenspuren/" class="liinternal">Kunst mit Teilchenspuren</a> bin ich dann gestern auch auf etwas Schönes gestoßen: <a href="http://www.levitated.net/p5/chamber/" class="liexternal">Bubble Chamber</a>.</p>
<div class="teaserkasten-r" style="width: 215px"><a href="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2010/11/BubbleChamberSpurenKlein.jpg" ><img src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2010/11/BubbleChamberSpurenKlein.jpg" alt="" width="225" height="212" class="alignnone size-full wp-image-3750" /></a>
<div class="teaserkasten-text">Noch ist wenig los: Kurz nach Beginn der Simulation</div>
</div>
<p>Dieses nette Programm, welches als Java-Applett ausgeführt werden kann, erzeugt und zeichnet errechnete &#8220;Teilchenspuren&#8221;. Die Anführungszeichen müssen da stehen, denn der Autor Jared Tarbell von der Designgruppe <a href="http://www.levitated.net/" class="liexternal">Levitated Design &#038; Code</a><sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/11/13/kunst-mit-quasi-teilchenspuren/#footnote_2_3894" id="identifier_2_3894" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="die auch sonst sehr sch&ouml;ne Sachen machen">3</a></sup> legt Wert darauf, dass hier keine quantenmechanischen Prozesse simuliert werden. Vielmehr werden zufällig Objekte erzeugt, deren Eigenschaften denen von bestimmten Teilchen ähnlich sind<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/11/13/kunst-mit-quasi-teilchenspuren/#footnote_3_3894" id="identifier_3_3894" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="aber nat&uuml;rlich nicht wirklich exakt">4</a></sup>, und die daher auch so genannt werden: Myonen, Quarks, Hadronen und Axionen. Diese Teilchen entstehen, breiten sich aus und hinterlassen dabei Punkte<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/11/13/kunst-mit-quasi-teilchenspuren/#footnote_4_3894" id="identifier_4_3894" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="eben wie in einer Blasenkammer">5</a></sup>, zerfallen oder rekombinieren. Dabei entstehen einfach sehr schöne Bilder, bei deren Evolution man ruhig mal ein paar Minuten zusehen sollte. Und wer es mit mehr Wumms mag, kann es ja mal statt mit einem Mausklick mit der Betätigung der Leertaste versuchen&#8230;</p>
<p><small>Leider kommen die Screenshots hier im Artikel mal so gar nicht zur Geltung&#8230; deshalb: Selbermachen!</small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3894" class="footnote">und Nervige!</li><li id="footnote_1_3894" class="footnote">Ja, ich hab mich auch gewundert dass man für Google Maps Kreditkartendaten angeben muss!</li><li id="footnote_2_3894" class="footnote">die auch sonst sehr schöne Sachen machen</li><li id="footnote_3_3894" class="footnote">aber natürlich nicht wirklich exakt</li><li id="footnote_4_3894" class="footnote">eben wie in einer Blasenkammer</li></ol>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Hoffentlich hält die Batterie</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2010/06/03/hoffentlich-haelt-die-batterie/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bescheuertes]]></category>
		<category><![CDATA[Videotives]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Unsereiner mit dem Elektroauto auf den langen, von der Zivilisation sozusagen unberührten Landstraßen Europas unterwegs ist, geht der Blick immer wieder auf die Ladestandsanzeige der Batterien. Die Fragen quälen: Schaffe ich es noch bis zur nächsten Steckdose? Ist der &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2010/06/03/hoffentlich-haelt-die-batterie/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Unsereiner mit dem Elektroauto auf den langen, von der Zivilisation sozusagen unberührten Landstraßen Europas unterwegs ist, geht der Blick immer wieder auf die Ladestandsanzeige der Batterien. Die Fragen quälen: Schaffe ich es noch bis zur nächsten Steckdose? Ist der Kanister mit dem Ersatzelektrolyt voll? Muss ich eventuell jetzt schon die Klimaanlage auf 18°C hochstellen, um Strom zu sparen?</p>
<div class="teaserkasten-r" style="width: 209px;"><a href="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2010/06/freddyfuller.jpg" ><img src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2010/06/freddyfuller.jpg" alt="Der Raumfahrer Freddy Fuller" title="FreddyFuller" width="199" height="143" class="size-full wp-image-3503" /></a>
<div class="teaserkasten-text">Pappmaché und Goldfolie? Nein, ein Raumfahrer!</div>
</div>
<p>Dass diese Probleme natürlich noch gravierender werden, wenn man nicht im Auto, sondern in einem Raumschiff unterwegs ist, und nicht von Roetgen nach Hürtgenwald, sondern von der Erde zu ihrem Spiegelbild<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/06/03/hoffentlich-haelt-die-batterie/#footnote_0_3499" id="identifier_0_3499" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mit umgedrehtem Magnetfeld, und die Oberfl&auml;che ist innen, wie bei der Welt-Eis-Theorie">1</a></sup> fliegt, kann man sich leicht vorstellen. Meine Lieblings-Interview-Produktionsfirma <a href="http://www.dctp.tv" class="liexternal">dctp.tv</a> hat Dr. Ferdy Fuller, von Beruf Raumfahrer, gewinnen können, einen interessanten Einblick in das Leben eines einsamen Weltraumreisenden zu geben. Man erfährt, dass nur die Musik den Raumfahrer davon abhält, rammdösig zu werden, dass man im Weltall keine Brille braucht, da man die Sterne ohnehin nicht zählen kann, und dass das Equipment des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raumpatrouille" rel="nofollow" class="liwikipedia">Raumschiff Orion</a> offenbar gar nicht so absurd war<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/06/03/hoffentlich-haelt-die-batterie/#footnote_1_3499" id="identifier_1_3499" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zumindest ist es weitaus moderner als der Helm von Ferdy Fuller.">2</a></sup>. Dramaturgisch brilliant mit dem Bild eines Dinosauriers unterlegt erfährt man, dass jedes tausendste Jahr auch mal nur fünf Minuten lang sein kann: &#8220;Die Länge des Jahres ist durch die Pluralisierung verschieden.&#8221; Das ist ungefähr das was Einstein auch gesagt hat, nur besser formuliert.<br />
<a href="http://www.dctp.tv/kosmos/helge_schneider_im-weltall-braucht-man-keine-lesebrille" class="liexternal">Den Link zum Video gibt es hier.</a><sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/06/03/hoffentlich-haelt-die-batterie/#footnote_2_3499" id="identifier_2_3499" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Einbetten ist leider nicht m&ouml;glich&amp;#8230;">3</a></sup></p>
<p>Ich fand ja, dass das physikBlog in letzter Zeit viel zu ernst geworden ist. Ich hoffe hiermit sinnvoll zu intervenieren.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3499" class="footnote">Mit umgedrehtem Magnetfeld, und die Oberfläche ist innen, wie bei der <a href="http://www.dctp.tv/kosmos/hoerbiger_der-kalte-kosmos-an-den-hitler-glaubte" class="liexternal">Welt-Eis-Theorie</a></li><li id="footnote_1_3499" class="footnote">Zumindest ist es weitaus moderner als der Helm von Ferdy Fuller.</li><li id="footnote_2_3499" class="footnote">Einbetten ist leider nicht möglich&#8230;</li></ol>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ich mach dich gesund, sagte der Mond</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2010/03/03/ich-mach-dich-gesund-sagte-der-mond/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 10:23:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forscherisches]]></category>
		<category><![CDATA[Reales]]></category>
		<category><![CDATA[Weltiges]]></category>
		<category><![CDATA[Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[Geophysik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.physikblog.eu/?p=3039</guid>
		<description><![CDATA[Achtung: Keine Erdachse, sondern eine Erdechse. Trotzdem ziemlich verrückt. (Foto by marfis75 on flickr) Die Erde hat eine Verschiebung. Keine Streifenverschiebung zwar, aber mindestens genauso schlimm. Eine Achsenverschiebung! Falls das physikBlog eine Schwachstelle hat, dann ist es die fehlende Überdisziplinaritätovierung1. &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2010/03/03/ich-mach-dich-gesund-sagte-der-mond/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="teaserkasten-t"><a href="http://www.flickr.com/photos/marfis75/1007645327/" ><img src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2010/03/erdechse.jpg" alt="" title="Erdechse" width="580" height="258" class="alignnone size-full wp-image-3046" /></a><br/>
<div class="teaserkasten-text">Achtung: Keine Erdachse, sondern eine Erdechse. Trotzdem ziemlich verrückt. (Foto by <a href="http://www.flickr.com/photos/marfis75/1007645327/" class="liflickr">marfis75 on flickr</a>)</div>
</div>
<p>Die Erde hat eine Verschiebung. Keine <a href="http://books.google.de/books?id=ARWHfm8XFkoC&#038;printsec=frontcover&#038;dq=ich+mach+dich+gesund+sagte+der+b%C3%A4r&#038;source=bl&#038;ots=GKTlH0CkOU&#038;sig=lkbnzqPBByHKtknfYUi02vSza_8&#038;hl=de&#038;ei=fTeOS6zHL92TsQamhdX7DA&#038;sa=X&#038;oi=book_result&#038;ct=result&#038;resnum=10&#038;ved=0CCQQ6AEwCQ#v=onepage&#038;q=&#038;f=false" class="liexternal">Streifenverschiebung</a> zwar, aber mindestens genauso schlimm. Eine Achsenverschiebung!</p>
<p>Falls das physikBlog eine Schwachstelle hat, dann ist es die fehlende Überdisziplinaritätovierung<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/03/03/ich-mach-dich-gesund-sagte-der-mond/#footnote_0_3039" id="identifier_0_3039" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Neologismus deluxe!">1</a></sup>. Natürlich ist das keine wirklich bedeutende Schwachstelle, wenn überhaupt von Hyperfeinstrukturgrößenordnung, schließlich ist physikBlog der Superlativ von perfekt. Aber um wahrhaft physikBlog<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/03/03/ich-mach-dich-gesund-sagte-der-mond/#footnote_1_3039" id="identifier_1_3039" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="f&uuml;r Laien nochmal: physikBlog = perfektesten">2</a></sup> zu sein, tut halt auch ein gewisses Maß an Selbstkritik Not. Dem ist hiermit jetzt aber auch für das nächste Jahrzehnt genüge getan. Aber jetzt kommt der Schock: Das nächste Jahrzehnt wird ganze 4,6 Millisekunden kürzer als das letzte! Grund ist die Geophysik<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/03/03/ich-mach-dich-gesund-sagte-der-mond/#footnote_2_3039" id="identifier_2_3039" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="F&uuml;r die ich mich wahrlich nur &auml;u&szlig;erst selten interessiere, aber das hier ist interessant. Echt jetzt!">3</a></sup>.</p>
<p>Vor einigen Tagen gab es, wie ihr sicherlich aus der von euch bevorzugten Neuigkeitenquelle<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/03/03/ich-mach-dich-gesund-sagte-der-mond/#footnote_3_3039" id="identifier_3_3039" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="TV, Nachbarin, nerviger CNN-Banner auf euer Lieblingspornoseite">4</a></sup> erfahren habt, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_in_Chile_2010" rel="nofollow" class="liwikipedia">schweres Erdbeben vor der Küste Chiles</a> &#8211; es war das siebtschwerste jemals gemessene Erdbeben. Und dieses Erdbeben hat die Erdachse verschoben. Und deshalb dreht sich die Erde schneller. Kann man kaum glauben<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/03/03/ich-mach-dich-gesund-sagte-der-mond/#footnote_4_3039" id="identifier_4_3039" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="wenn man es so liest wie es hier aufgemacht ist">5</a></sup>, ist aber wirklich so. Einen <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,681385,00.html" class="liexternal">interessanten Artikel</a> darüber findet man zum Beispiel auf Spiegel Online.</p>
<p>Was passiert ist? Der Erdrutsch bewirkt, dass sich große Massen näher an die Erdachse bewegen. Und wie wir alle aus dem Physikunterricht wissen, dreht sich ein Körper schneller, wenn sein Trägheitsmoment kleiner ist. Bleibt die Masse gleich<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/03/03/ich-mach-dich-gesund-sagte-der-mond/#footnote_5_3039" id="identifier_5_3039" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die Erde schrumpft nur relativ langsam&hellip;">6</a></sup>, so ist das Trägheitsmoment kleiner, wenn die Masse näher an der Drehachse liegt. Dieser Effekt bewirkt im Falle des Erdbebens einen zusätzlichen Drall der Erde &#8211; sie dreht sich nun pro Tag 1,26 Mikrosekunden schneller. Das kann man zwar nicht messen, aber berechnen.<br />
Zusätzlich hat die Verschiebung eine Versetzung der Erdachse um 8cm<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2010/03/03/ich-mach-dich-gesund-sagte-der-mond/#footnote_6_3039" id="identifier_6_3039" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wo? Im Bezug auf was? H&auml;? L&ouml;sung: Quelle = Nichtphysiker">7</a></sup> bewirkt. Da ich keine Geophysik kann, kann ich das aber nicht erklären. Erklärungsversuche gerne in den Kommentaren!</p>
<p>Zum Glück wird sich die Erde schon bald wieder genauso schnell drehen, wie sie das noch vor 2 Wochen getan hat. Der Grund dafür ist der Mond, der die Erde ständig ein wenig abbremst. Der Mond kann eben nicht nur Werwölfe und Wetterwechsel, sondern auch alles, was Doktor Brausefrosch kann.<br />
Danke, Mond!</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3039" class="footnote">Neologismus deluxe!</li><li id="footnote_1_3039" class="footnote">für Laien nochmal: physikBlog = perfektesten</li><li id="footnote_2_3039" class="footnote">Für die ich mich wahrlich nur äußerst selten interessiere, aber das hier ist interessant. Echt jetzt!</li><li id="footnote_3_3039" class="footnote">TV, Nachbarin, nerviger CNN-Banner auf euer Lieblingspornoseite</li><li id="footnote_4_3039" class="footnote">wenn man es so liest wie es <a href="http://www.bild.de/BILD/news/2010/03/02/erdbeben-chile-erdachse-verschoben/erde-dreht-schneller-kuerzere-tage-nasa-forscher.html" class="liexternal">hier</a> aufgemacht ist</li><li id="footnote_5_3039" class="footnote">Die Erde schrumpft nur relativ langsam…</li><li id="footnote_6_3039" class="footnote">Wo? Im Bezug auf was? Hä? Lösung: Quelle = Nichtphysiker</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>SARA vergleicht Physiker</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2009/12/10/sara-vergleicht-physiker/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 15:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forscherisches]]></category>
		<category><![CDATA[Profs]]></category>
		<category><![CDATA[Zitadieren]]></category>
		<category><![CDATA[physikervergleich]]></category>
		<category><![CDATA[sara]]></category>
		<category><![CDATA[zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit unfassbar tollem und weihnachtenlichem Gewinnspiel am Ende des Artikels! Es ist eine Schande: Noch immer hat sich keine einzige Castingsendung für Physiker etabliert. Nicht nur in der deutschen TV-Landschaft ist dieser Missstand zugegen, auch im Ausland sieht die Situation &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2009/12/10/sara-vergleicht-physiker/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="teaserkasten-t"><img src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2009/12/einsteinfeynmantopmodell.jpg" alt="einsteinfeynmantopmodell" title="einsteinfeynmantopmodell" width="580" height="207" class="alignnone size-full wp-image-2692" /></div>
<p><small>Mit unfassbar tollem und weihnachtenlichem Gewinnspiel am Ende des Artikels!</small><br />
Es ist eine Schande: Noch immer hat sich keine einzige Castingsendung für Physiker etabliert. Nicht nur in der deutschen TV-Landschaft ist dieser Missstand zugegen, auch im Ausland sieht die Situation nicht besser aus. Wie aber soll man einschätzen, ob man wirklich der beste aller Physiker ist, wenn man sich nicht öffentlich auf einer großen Showbühne vor unfähigen Juroren beweisen darf? Wenn man nicht die Möglichkeit bekommt, sich in einem fairen Telefonvoting-Verfahren durchzusetzen?</p>
<p>Das Menschenrecht auf Teilnahme an Castingshows wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/12/10/sara-vergleicht-physiker/#footnote_0_2686" id="identifier_0_2686" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die daf&uuml;r zust&auml;ndigen Stellen sind momentan damit besch&auml;ftigt, das Menschrecht auf Umweltverschmutzung abzuschaffen">1</a></sup>. Und so müssen wir Physiker uns andere Methoden ausdenken, uns miteinander zu messen. Schwertkampf fällt weg<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/12/10/sara-vergleicht-physiker/#footnote_1_2686" id="identifier_1_2686" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Schwert: zu schwer">2</a></sup>, Wettlauf auch<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/12/10/sara-vergleicht-physiker/#footnote_2_2686" id="identifier_2_2686" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="100m: zu weit">3</a></sup>, und Eckenrechnen haben die Grundschüler schon für sich beansprucht. Was bleibt? Genau: ein Zietierungs-Ranking!</p>
<p>Das Bewertungssystem SARA (Science Author Rank Algorithm), nicht zu verwechseln mit SARS (Vogelgrippe), wurde von <a href="http://www.informatics.indiana.edu/people/profiles.asp?u=alexv" class="liexternal">Alessandro Vespignani</a> und Mitarbeitern an der <a href="http://www.iub.edu/" class="liexternal">Indiana University</a> entwickelt. Vespignani ist studierter Physiker, Professor für Informatik und beschäftigt sich intensiv mit der Untersuchung von Netzwerken. SARA nutzt ein solches Netzwerk, um zu beurteilen, wie groß der Einfluss von Wissenschaftlern innerhalb des Wissenschaftsbereiches ist.</p>
<div class="teaserkasten-r"><a href="http://www.physauthorsrank.org/pacs/rank/31504?author_query=feynman" ><img src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2009/12/Bildschirmfoto-2009-12-10-um-16.46.40-150x150.png" alt="Feynman" title="Feynman" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2694" /></a></div>
<p>Angewandt wurde der Algorithmus zuerst auf Vespignanis eigene Studienrichtung: auf die Physik. Im <a href="http://www.physauthorsrank.org/authors/show" class="liexternal">Phys Author Rank Algorithm</a> kann man die Namen von Physikern eingeben und bekommt sodann ein Histogramm dargestellt, welches anzeigt, wie viel Prozent der Physiker in einem bestimmten Zeitraum <em>häufiger</em> zitiert wurden als die gesuchte Person<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/12/10/sara-vergleicht-physiker/#footnote_3_2686" id="identifier_3_2686" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="das hei&szlig;t: Niedrige Werte sind besser.">4</a></sup>. Ausgewertet wurde dazu die gesamte Zeitschriftenfamilie der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Review" rel="nofollow" class="liwikipedia">Physical Review</a> im Zeitraum von 1893 bis 2006<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/12/10/sara-vergleicht-physiker/#footnote_4_2686" id="identifier_4_2686" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="das sind fast eine halbe Millionen Artikel">5</a></sup>. Entsprechend kommen auch nur Autoren in dem Ranking vor, die mindestens einmal in einem dieser Blätter veröffentlicht haben.</p>
<p>Das tolle an SARA: Es werden nicht einfach Zitate gezählt, sondern es wird ein Netzwerk aus Zitaten aufgebaut, passend zum Arbeitsgebiet des Erfinders. Aus jedem vernünftigen Zitat<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/12/10/sara-vergleicht-physiker/#footnote_5_2686" id="identifier_5_2686" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das sind Zitate, die alle Autoren aufz&auml;hlen &ndash; also kein &amp;#8220;physikBlog et.al.&amp;#8221;">6</a></sup> wird eine gerichtete Verbindung vom Zitierenden zum Zitierten gebildet. Bei mehreren Autoren müssen diese sich jedes Zitat gleichberechtigt teilen. Wird Artikel A von Artikel B zitert, und dann zitiert Artikel C später Artikel B, so profitieren davon auch die Autoren von Artikel A. Diese Methode ermöglicht eine gerechtere Bewertung von Zitaten, indem nicht nur die reine Anzahl, sondern eben auch die Bedeutung der Zitate mitberücksichtigt wird.</p>
<p>Nun wären Physiker keine Physiker, wenn sie nicht in letzter Sekunde doch noch einen Rückzieher machen würden. So gibt es kein wirkliches Ranking, also keine Rangliste der besten Physiker, und auch keine Möglichkeit, Physiker direkt miteinander zu vergleichen. Die Arbeit muss man sich schon selber machen.<br />
Also, liebe Leser: <strong>Findet den &#8220;besten&#8221; Physiker an der RWTH!</strong> Wer ihn nennt, bekommt ein Zitat in der nächsten Veröffentlichung des Physikers, der im Jahr 2003 das 17. beste Ranking hatte. Versprochen!</p>
<p><small>via <a href="http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=12393" class="liexternal">pro-physik</a></small></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2686" class="footnote">Die dafür zuständigen Stellen sind momentan damit beschäftigt, das Menschrecht auf Umweltverschmutzung abzuschaffen</li><li id="footnote_1_2686" class="footnote">Schwert: zu schwer</li><li id="footnote_2_2686" class="footnote">100m: zu weit</li><li id="footnote_3_2686" class="footnote">das heißt: Niedrige Werte sind besser.</li><li id="footnote_4_2686" class="footnote">das sind fast eine halbe Millionen Artikel</li><li id="footnote_5_2686" class="footnote">Das sind Zitate, die alle Autoren aufzählen – also kein &#8220;physikBlog et.al.&#8221;</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Wipipedia</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2009/12/08/wipipedia/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 12:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internettiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe, Frieden und Glückseligkeit in Symbolunion Das physikBlog liebt Pi. Und Pi liebt das physikBlog. Pi ist unser Alpha und Omega. Und weil das so ist, gibt es schon seit etwa Pi Jahren Pilove an propinenter Stelle auf der Startseite. &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2009/12/08/wipipedia/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="teaserkasten-r" style="width: 120px;"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f3/Pi-CM.svg/112px-Pi-CM.svg.png" alt="Ein erhabener Ausschnitt der Wikipedia-Startseite" class="alignnone size-full wp-image-2655" />
<div class="teaserkasten-text">Liebe, Frieden und Glückseligkeit in Symbolunion</div>
</div>
<p>Das physikBlog liebt Pi. Und Pi liebt das physikBlog. Pi ist unser Alpha und Omega. Und weil das so ist, gibt es schon seit etwa Pi Jahren <a href="http://www.physikblog.eu/pilove/" class="liinternal">Pilove</a> an propinenter Stelle auf der Startseite. Damit es auch alle mitbekommen. Und welcher Ort wäre besser geeignet, der gesamten Menschheit etwas mitzuteilen, als die Startseite des physikBlogs? Na eben.</p>
<p>Das wir nicht die einzigen sind, die Pi lieben, zeigt dieser geradezu glorreiche Tag für alle Pi-Jünger. Unser aller Lieblings-Kostenlos-Online-Lexikon <a href="http://de.wikipedia.org" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a> (die deutsche Version) hat den heutigen Tag auserkoren: Die Kreiszahl Pi ist Artikel des Tages!</p>
<p>Pi freut sich, und wir freuen uns mit.</p>
<p><small>Wer das Vergnügen verpasst hat, findet <a href="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2009/12/Screenshot-Wiki-Pi.jpg" class="liinternal">hier</a> ein Bild.</small></p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Vom Higgs zum Kartenspiel &#8211; oder andersrum?</title>
		<link>http://www.physikblog.eu/2009/10/15/vom-higgs-zum-kartenspiel-oder-andersrum/</link>
		<comments>http://www.physikblog.eu/2009/10/15/vom-higgs-zum-kartenspiel-oder-andersrum/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bescheuertes]]></category>
		<category><![CDATA[Forscherisches]]></category>
		<category><![CDATA[Higgs]]></category>
		<category><![CDATA[Karten]]></category>
		<category><![CDATA[LHC]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Phänomenologische Zukunftsbeobachtung Jeder Mensch, der auch nur einen Hauch Neugier und Forschergeist mitbringt, kommt früher oder später im Leben zu einer Überzeugung: Die Zuku… &#8211; Nein, Moment. Also, eigentlich eher früher als später. Schon im Kindergarten, wenn Neugier und Forschergeist &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2009/10/15/vom-higgs-zum-kartenspiel-oder-andersrum/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Phänomenologische Zukunftsbeobachtung</h3>
<p>Jeder Mensch, der auch nur einen Hauch Neugier und Forschergeist mitbringt, kommt früher oder später im Leben zu einer Überzeugung: Die Zuku…<br />
&#8211; Nein, Moment. Also, eigentlich eher früher als später. Schon im Kindergarten, wenn Neugier und Forschergeist besonders groß sind<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/10/15/vom-higgs-zum-kartenspiel-oder-andersrum/#footnote_0_2531" id="identifier_0_2531" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="bei den meisten Menschen nimmt das ab da ab &amp;#8211; bei Physikern nicht; die bleiben quasi im Kindergarten stecken">1</a></sup>. Man sitzt so rum auf der großen bunten Steppdecke, spielt mit seinem Traktor, seiner Puppe, seinen Bauklötzen oder der Spritze, die man vorhin im Sandkasten gefunden hat. Auf einmal verspürt man einen Schmerz im Fuß und fragt sich, warum. Es scheint keinen Grund zu geben. Doch dann, plötzlich, ein paar Minuten später, fällt der Bauklotz auf den Fuß. Oder die Spritze, je nachdem. Und man kommt zu der Überzeugung …</p>
<p>&#8211; Nein. Vielleicht doch noch anders. Habt ihr die ersten Folgen von <a href="http://www.physikblog.eu/2009/09/30/wissenschaftlicher-flashforward-mit-cern-involvement/" class="liinternal">FlashForward</a> gesehen? Auf einmal gucken alle in die Zukunft, alle handeln nach ihren Flashforwards, bauen Fotowände zusammen und sowas – und, zack, die Zukunft beeinflusst die Gegenwart. Und habt ihr euch da nicht auch gedacht: Na und!? Ist das nicht immer so?</p>
<p>Zukunft beeinflusst die Gegenwart.<br />
Das wäre die Überzeugung, die zu den obigen Situationen passen würde. Eine Überzeugung, die vielleicht unsere Ur-ur-ur-ur-[...]-ur-ur-Enkel haben werden, wenn das Universum in ferner Zukunft wieder kollabieren sollte und dann die Zeit rückwärts läuft. Oder was der Hawking mir damals in seiner länglichen Geschichte der Zeit erzählen wollte.<br />
Auf jeden Fall ist es nicht die Überzeugung, die wir haben. Und das ist laut Ansicht zweier Forscher falsch.</p>
<h3>Beweis durch Fail</h3>
<div class="teaserkasten-r" style="width: 143px;"><img src="http://www.nbi.dk/~hbech/holg.jpg" alt="Holger Bech Nielsen" title="Holger Bech Nielsen" width="133" height="186" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2495" /><br/><small>Holger Bech Nielsen</small></div>
<div class="teaserkasten-r" style="width: 151px;"><img src="http://wwwsoc.nii.ac.jp/jps/english/ninomiya3.jpg" alt="Masao Ninomiya" title="Masao Ninomiya" width="141" height="186" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2495" /><br/><small>Masao Ninomiya (<a href="http://wwwsoc.nii.ac.jp/jps/english/" class="liexternal">via</a>)</small></div>
<p>Die beiden Physiker <a href="http://www.nbi.dk/~hbech/" class="liexternal">Holger Bech Nielsen</a> vom Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen und Masao Ninomiya<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/10/15/vom-higgs-zum-kartenspiel-oder-andersrum/#footnote_1_2531" id="identifier_1_2531" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="der bestimmt auch eine eigene Homepage hat">2</a></sup> behaupten, dass die Zukunft Einfluss auf die Gegenwart hat. Und dass wir gerade live dabei sind, genau dies zu erleben. Hauptdarsteller in dieser schönen Geschichte sind unsere beiden liebsten physikalischen Kuscheltiere: Der <a href="http://lhc.web.cern.ch/lhc/" class="liexternal">LHC</a> und das Higgs-Teilchen.</p>
<p>Das Higgs-Teilchen darf nicht gefunden werden! Denn wenn es gefunden würde, dann würde etwas sehr sehr Schlimmes geschehen. Was, und wie schlimm, das verraten uns die beiden Autoren nicht<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/10/15/vom-higgs-zum-kartenspiel-oder-andersrum/#footnote_2_2531" id="identifier_2_2531" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Scooby Doo? Where are you?">3</a></sup>. Darum geht es aber auch gar nicht.<br />
Denn zum Glück verhindert das Higgs selber seine eigene Entdeckung &#8212; aus der Zukunft. Beschrieben ist das ganz nett in einem <a href="http://www.nytimes.com/2009/10/13/science/space/13lhc.html?_r=5&#038;pagewanted=all" class="liexternal">Essay der New York Times</a><sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/10/15/vom-higgs-zum-kartenspiel-oder-andersrum/#footnote_3_2531" id="identifier_3_2531" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="einloggen geht mit aa115511@trash-mail.com, PW: 115511, wir wollen ja nicht dass unsere Leser zu viel arbeiten m&uuml;ssen">4</a></sup>. Der LHC muss demnach also scheitern. Wenn in der Zukunft viele Higgs-Teilchen erzeugt werden, dann beeinflusst dieses Ereignis aus der Zukunft die Gegenwart, und verhindert die eigene Entdeckung.<br />
<span id="more-2531"></span></p>
<h3>Evidenzen</h3>
<p>Gesehen haben wir das bereits: Als im September 2008 der <a href="http://www.physikblog.eu/2008/09/24/cerned-nachwort/" class="liinternal">LHC</a> nur wenig nach seinem ersten Einschalten kaputt ging, da war dies das Higgs-Teilchen höchstpersönlich aus der Zukunft.<br />
Oder noch viel größer: Der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Superconducting_Super_Collider" rel="nofollow" class="liwikipedia">Superconducting Super Collider</a>, dessen Bau bereits relativ weit fortgeschritten war, bevor das Projekt komplett gecancelled wurde<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/10/15/vom-higgs-zum-kartenspiel-oder-andersrum/#footnote_4_2531" id="identifier_4_2531" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="unter anderem weil kaum ein Physiker bereit war mitten in die texanische W&uuml;ste zu ziehen">5</a></sup>, wäre der erste Beschleuniger gewesen, bei dem Higgs-Teilchen in großer Zahl erzeugt worden wären. Und was ist passiert? Na? Eine Idee? Na eben.</p>
<h3>Der jetzt schon legendäre Kartenbeweis</h3>
<div class="teaserkasten-l" style="width: 310px;"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1c/CMS_Higgs-event.jpg" alt="Higgs-Ereignis im CMS" title="Higgs-Ereignis im CMS" width="300" height="276" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2495" /><br/><small>Keine Chance soetwas jemals in echt zu sehen: Higgs-Ereignis im CMS (via <a href="http://de.wikipedia.org" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a>)</small></div>
<p>Nachlesen dürft ihr das ganze gerne auch im <a href="http://arxiv.org/abs/0707.1919" class="liexternal">Original-Paper</a>. Ich muss zugeben, dass ich die Stellen mit den Lagrange-Dichten übersprungen habe. Das sind halt theoretische Physiker und ein paar Seiten muss man ihnen zum Austoben lassen. Der Rest liest sich sehr unterhaltsam. Besonders nett ist das vorgeschlagene Experiment, um die Theorie zu überprüfen:<br />
Man nehme eine sehr große Zahl von Karten, zum Beispiel eine Millionen Stück. Man beschrifte die allermeisten dieser Karten mit <em>Der LHC kann wie geplant laufen</em>. Man beschriftet allerdings auch einige Karten mit der Möglichkeit, dass es nicht so gut läuft, zum Beispiel <em>Der LHC kann nur bei einem Zehntel der geplanten Energie laufen</em> oder auch <em>Der LHC kann nur kurzfristig laufen, weil danach die CERN-Mitgliedsstaaten untereinander einen Krieg beginnen</em><sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/10/15/vom-higgs-zum-kartenspiel-oder-andersrum/#footnote_5_2531" id="identifier_5_2531" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="das steht echt im Paper!">6</a></sup>. Und mindestens eine Karte beschriftet man auch mit <em>Der LHC läuft niemals</em> &#8211; die Todeskarte. Man mischt das alles sehr gut durch und zieht eine Karte. Die Chance, dass die Todeskarte kommt, ist so klein, dass man bei Auftreten dieser Situation davon ausgehen <strong>muss</strong>, dass da ein Higgs-Teilchen aus der Zukunft eingegriffen hat. Die Theorie ist also bestätigt und der LHC ist tot &#8211; er wird niemals eingeschaltet.<br />
Das schöne für die beiden Autoren: Laut ihrer Theorie wäre ebendiese Theorie auch dann nicht falsifiziert, wenn eine normale Karte gezogen wird. Denn wenn der LHC danach kaputt geht, wer war&#8217;s dann? Ganz klar: Das Higgs.</p>
<p>Zum Glück teilen uns die beiden Zeit-Rückwärtsfahrer in einem <a href="http://arxiv.org/abs/0910.0359" class="liexternal">Folgepaper</a> noch mit, dass wir uns gar nicht darüber aufregen müssen, denn egal was das Karten-Ziehen ergibt: Für den LHC ist es immer gut. Entweder es kommt heraus, dass der LHC laufen kann &#8211; dann ist alles gut. Oder es kommt heraus, dass der LHC nicht eingeschaltet werden darf. Dann hat man für nur ein paar Milliarden Euro zwar nicht das Higgs gefunden, aber herausgefunden, dass die Zukunft die Gegenwart beeinflussen kann! Und, ganz ehrlich: Das wäre wirklich mindestens genauso cool.</p>
<p>Die nächste physikBlog-Mystery-Party findet mit SUSY-Stühlerücken statt. Außerdem werden die beliebten Teilchen-Tarot-Karten gelegt. Und wer das Higgs zieht – ohje, wir wollen uns das lieber nicht ausdenken.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2531" class="footnote">bei den meisten Menschen nimmt das ab da ab &#8211; bei Physikern nicht; die bleiben quasi im Kindergarten stecken</li><li id="footnote_1_2531" class="footnote">der bestimmt auch eine eigene Homepage hat</li><li id="footnote_2_2531" class="footnote">Scooby Doo? Where are you?</li><li id="footnote_3_2531" class="footnote">einloggen geht mit aa115511@trash-mail.com, PW: 115511, wir wollen ja nicht dass unsere Leser zu viel arbeiten müssen</li><li id="footnote_4_2531" class="footnote">unter anderem weil kaum ein Physiker bereit war mitten in die texanische Wüste zu ziehen</li><li id="footnote_5_2531" class="footnote">das steht echt im Paper!</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Lernphase uncensored</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 22:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studierendes]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
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		<category><![CDATA[RWTH]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wirklich interessanten Informationen über sich selber, die Welt und das Physikstudium findet man immer wieder an Orten, an denen man sie am wenigsten erwartet. Bei mir war es gerade das Startmenü1 meines relativ neuen Laptos, neu genug, dass unsere &#8230; <a href="http://www.physikblog.eu/2009/01/27/lernphase-uncensored/" class="linothing">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die wirklich interessanten Informationen über sich selber, die Welt und das Physikstudium findet man immer wieder an Orten, an denen man sie am wenigsten erwartet. Bei mir war es gerade das Startmenü<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/01/27/lernphase-uncensored/#footnote_0_1573" id="identifier_0_1573" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Jawoll. Vista-Startmen&uuml;. Voll Anti-Physik. Man muss sich ja von der Masse abheben.">1</a></sup> meines relativ neuen Laptos, neu genug, dass unsere Beziehung bisher größtenteils in eine Lernphase fiel. Und was sieht man da?</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1576" title="Physik pur" src="http://www.physikblog.eu/wp-content/uploads/2009/01/startmenu.jpg" alt="Physik pur" width="232" height="313" /></p>
<p>Alle Vista-Spiele ausprobiert<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/01/27/lernphase-uncensored/#footnote_1_1573" id="identifier_1_1573" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="sogar positive Bilanz im Schach. Es lebe Strg-z!">2</a></sup>. Offenbar manchmal zu faul gewesen den Taschenrechner zu suchen. Filme und Serien geguckt. Und viel zu lange gebraucht, um dieses nervige Begrüßungsfenster auszuschalten.</p>
<p>Prokrastrinieren auf niedrigstem Niveau. Das sind die wahren Beschäftigungen von Studenten des mit Abstand schwierigsten Studiengangs<sup><a href="http://www.physikblog.eu/2009/01/27/lernphase-uncensored/#footnote_2_1573" id="identifier_2_1573" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="belegt durch repr&auml;sentative Befragung von 3 Studenten der RWTH (alle Physiker) ">3</a></sup> der elitären Hochschule in der Nähe des höchsten Punkts der Niederlande. Liebe Soziologen, scheißt auf Umfragen, Forschungsprojekte und den ganzen Kram: programmiert einen Wurm und guckt euch die Startmenüs der Studenten dieser Welt an. Da steht alles drin. Knallhart und unzensiert.</p>
<p>Obwohl&#8230; andererseits: Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, <a href="http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/index.xml" class="liexternal">Harald Lesch</a> gucken, plötzliche Energieumwandlung, Kuchen backen, logisches Denken&#8230; das schult!</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1573" class="footnote">Jawoll. Vista-Startmenü. Voll Anti-Physik. Man muss sich ja von der Masse abheben.</li><li id="footnote_1_1573" class="footnote">sogar positive Bilanz im Schach. Es lebe Strg-z!</li><li id="footnote_2_1573" class="footnote">belegt durch repräsentative Befragung von 3 Studenten der RWTH (alle Physiker) </li></ol>]]></content:encoded>
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