Einstein-Archiv

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Albert Einstein. Bekam seinen Nobelpreis nicht als General Relativity, sondern für den photoelektrischen Effekt. Die Relativitätstheorie war damals noch zu vage für die Schweden. (Das war Einstein allerdings egal, bei seiner Nobelpreis-Rede sprach er ausschließlich von der Relativitätstheorie. Cool.)

Am Pi-Tag hat nicht nur unsere Lieblingskreiszahl Sowas-wie-Geburtstag, nein, unser Lieblingsalbert hat sogar richtig Geburtstag. Dieses Jahr wäre er 133 Jahre alt geworden.
Und während dieser 133 Jahre hat er ganz schön viel Kram niedergeschrieben — und sogar noch mehr Kram wurde über ihn geschrieben.
Die hebräische Universität Jerusalem hat zu seinem Geburtstag1 ein riesiges Archiv Einstein-Schriften digital zugänglich gemacht2, darunter auch die, die er der Universität nach seinem Tod vermachte.

Zugangspunkt ist entweder eine hübsche Galerie, in der die wichtigsten Dokumente aus Einsteins Leben samt Bildern vorgestellt werden, oder die Suche in einer riesigen Datenbank mit 80 000 Einträgen. In Letzterer sind allerdings nur die 2000 Dokumente digital verfügbar, die auch in »The Collected Papers of Albert Einstein« der Princeton Press gedruckt wurden — nicht so viele also3. Der Rest existiert nur als Katalog, was in der Bibliothek verfügbar ist.

Bonusaufgabe: Wer findet die meisten Rechtschreibfehler im Science-Manuskript zu \(E=mc^2\), na? Also, wenn ihr die Sauklaue entziffern könnt.

Einstein Archives Online

  1. Ok, ok, eine halbe Woche nach seinem Geburtstag! Da ist vermutlich irgendein Programmierer nicht rechtzeitig fertig geworden, was? []
  2. In einer bibliothektypisch unübersichtlichen Webseite. []
  3. Zumindest, wenn ich das richtig verstehe. Es gibt da widersprüchliche Informationen. Vielleicht sind auch ein paar Dokumente mehr online als Bild verfügbar, allerdings nur bis Ende 2012. Man weiß es nicht. []
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Kategorien: Forscherisches, Internettiges
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