Paper zum Advent #4: Wer will schon, dass Geschenke beim Auspacken kaputt gehen?

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Zusammenhänge zwischen verwendeten Geschenkpapierarten und Rezipientenzufriedenheiten aufgrund des papierinduzierten Reibungskoeffizientens

Nam Eless & Ludwig B. Thoven

In der vorliegenden Arbeit werden dreiundzwanzig verschiedene Arten Geschenkpapiere untersucht, die sich in Bedruckung, Glanz, Papiersorte, Herstellungsland und -jahr unterscheiden. Diese Eigenschaften wurden 2006 von W. Gans et al1 als Ursache von Reibungskoeffizienten von Geschenkpapieren im Quadratmittel festgestellt. Mit Hilfe des patentierten HUMANGRIP™-Systems werden insgesamt ca. drei Millionen Geschenkgriffe an unterschiedlichen Volumina mit differierenden Papiereigenschaftskonfigurationen untersucht.
Nach jedem Griff werden Erfolg und Qualität dessen sowie die subjektive Zufriedenheit des Greifenden in einem Computermodell ausgewertet. Das Modell ist als lineare Regression eines neuronalen Netzes angelegt, basierend auf Daten von einer Referenzgruppe von eintausend Studenten, die sich Videos von Katzen anschauten, die mit Hundefutter gefüttert wurden2.
Es wird festgestellt, dass ein mattiertes 200g-Geschenkpapier aus italienischem, 60-gekörntem Papier mit Weihnachtsbedruckung das optimale Verhältnis zwischen Rutschfestigkeit und Rezipientenzufriedenheit erlangt. Eine alternative Anwendung als sog. »Schleifpapier«, z.B. zur Bearbeitung eines Weihnachtsbaum, wird motiviert.

  1. W. Gans et al – »Bestimmung der Einflussfaktoren von mittleren Reibungskoeffizienten von Geschenkpapieren mit Hilfe der Laser-Resonanz-Methode im Fest-Align« – Review of Christmasal Physics 2006, Issue 6 []
  2. Siehe W. Mann & N. Laus – »Referenzkonfiguration für ein Computermodell zur Messung von Emotionalresponses« – Annalen der Emotion (Online) 1932, Seite 17 []
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Kategorien: Bescheuertes, Weihnachtisiertes
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