Vogelzelle attackiert LHC mit Terrorbrot

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Kommentare

Nicht nur, dass die Viecher in fast regelmäßigen Abständen in die Triebwerke unserer Passagiermaschinen amoklaufen, nein, der Terror der Vögel hat eine neue Dimension erreicht.

Eine wahrscheinlich im Sudan, vielleicht aber auch in Pakistan ausgebildete Terrorzelle artunbekannter Vögel ist am Dienstag in eine Kühlungseinheit des LHCs eingedrungen. In akribischer, professioneller Arbeit, die auf Insiderwissen vermuten lässt, sabotierten die Vogelterroristen das Kühlsystem der Untergrundröhren mit einer Waffe, deren Schrecklichkeit bisher unbekannt war: mit einem Terrorbrot.

Der sich gerade in seiner Startphase befindliche Teilchenbeschleuniger erwärmte sich im Anschlagssektor um 5 Kelvin/°C auf fast 8 Kelvin. Ab knapp 10 Kelvin wäre es kritisch geworden, befände sich denn bereits ein Teilchenstrahl im Beschleuniger.
Die Sicherheitssysteme schlugen an, der Störkörper wurde entfernt, die Gefahr gebannt.

Wiedermal ist es also der Mission »Enduring Beamdom« der CERN-Spezialeinheit gelungen, die Temperatur, die Magneten und damit die Menschheit vor der Gefahr aus dem Himmel zu beschützen.

? Times Online: Large Hadron Collider stalled again… thanks to chunk of baguette
? US LHC Blog: LHC vs baguette bombardier bird

[mit Dank an Patrick und Jörg]

Update: Auch das CERN hat jetzt offiziell was dazu gesagt.
Update II: Uns erreichen Berichte, wonach die Möglichkeit besteht, dass die Vogelzelle auch aus Pakistan kommen könnte.

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Kategorien: Bescheuertes, Weltiges
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11 Antworten auf Vogelzelle attackiert LHC mit Terrorbrot

  1. André sagt:
    #1

    Ha, und das konnte nur verhindert werden, weil IRC und BitTorrent verboten sind!

  2. #2

    Die Gründe der Katastrophe bei dem Anlauf des LHC- Teilchenbeschleuniger sind immer noch nicht vollständig geklärt. Man hat zwar die Leitung des Projekts ausgewechselt wegen unvorsichtiger Vorgehensweise bei Anlauf des LHC die zu dem Unfall geführt hat, ich bin mir aber nicht sicher ob die Nachfolger aus der Situation etwas gelernt haben. Die Verantwortlichen sollten wissen, dass die Gefahr der Wiederholung des Unfalls weiter akut bleibt.

    Ich habe vor einiger Zeit ein Konzept des Gravitativen Hintergrunds veröffentlicht.
    Daraus folgt auch ein neues Verständnis der gravitativen Wirkung.
    Um meine Erklärung des Unfalls verständlich darstellen zu können zuerst ein kurzer Überblick des Models.

    Gravitative Hintergrund beschleunigt die Materie und die Strahlung im Universum und ist für den Effekt der Gravitation ursächlich. Wenn wir den GH als eine, den ganzen Universum umfassende stehende Gravitationswelle, mit dem Universum als Hohlraumresonator beschreiben, dann ist die Vorstellung, dass die regelmäßige Kontraktion und Dehnung des Raumes eine oszillierende, beschleunigende Wirkung auf den Probekörper haben muss, ziemlich einleuchtend.
    Wie ein, auf der durch die Wellen durchgezogenen Wasseroberfläche, schwimmender Korken wird ein Materiekörper dreidimensional hin und her bewegt. Eine sehr hohe Frequenz der Bewegung und eine geringe Amplitude bewirken, dass wir es als eine gleichmäßige, Richtung Zentrum des Körpers gerichtete Beschleunigung wahrnehmen.
    Gleichzeitig treten Resonanzeffekte, die eine lokale Brechung und Überlagerung der Oszillationswellen des GH verursachen und letztlich zu deren Verstärkung führen.
    Der Materiekörper tritt dann als die Quelle von Raumoszillationen dessen Amplitude von der Masse des Körpers abhängig ist und dessen gravitative Wirkung sphärisch mit dem Quadrat der Entfernung vom Materiekörper abnimmt.
    Die gravitative Wirkung muss man also verstehen als Überlagerung von Raumoszillationen von einem oder Mehreren Materiekörper und des Gravitativen Hintergrunds die zu ihrer Interferenz führt. Der Ausbreitungsraum der Oszillationen besteht also aus Bereichen ohne Oszillationen und Bereichen in denen die Amplitude verstärkt wird.

    Dazu ein Link zu einer Animation http://www.walter-fendt.de/ph14d/interferenz.htm

    Prinzipiell ist die Wirkung des GH nicht nur auf dem Makrokosmos begrenzt sondern umfasst auch den Mikrokosmos der Atome und Atomkerne.
    Etwas ausführlicher habe ich das Thema auf meiner Internetseite http://www.cwirko.de dargestellt.

    In einem Teilchenbeschleuniger sind die Protonenpakete gezwungen sich auf einem Kreislauf zu bewegen. Die Protonenpakete versuchen ein Gleichgewicht zwischen Aufnahme der Energie aus dem GH und der Abgabe durch die Eigenoszillationen zu erreichen und emittieren auch Raumoszillationen, die ihrerseits mit den Raumoszillationen des GH interferieren. Die verstärke Oszillation des Raumes wird direkt auf die Atome des Heliums übertragen. Helium ist aber so weit abgekühlt das jegliche auch nur sehr geringe Zunahme der Oszillationen zu vermehrter Reibung zwischen den Atomen und in Konsequenz zu Erhöhung der Temperatur führen muss. Je schneller die Protonenpakete in dem Teilchenbeschleuniger sich bewegen desto schwieriger ist die konstante Temperatur des Heliums zu halten.

    Zusätzlich vermute ich, dass die Synchronisation der Raumoszillationen zu einem Effekt führt der auch bei der Fly-by Anomalie zu Beschleunigung der Sonden führt (zu Verwirrung der Wissenschaftler). Dieser Prozess lässt sich nicht vorhersagen und es trifft ohne jegliche Anzeichen. Die Sicherheitsvorkehrungen helfen hier auch nichts. Ein erneuter Unfall ist also kaum zu verhindern und wird für die Physiker ein Desaster bedeuten.

    Deshalb habe ich mich entschlossen auf diese Weise die Verantwortlichen vor diesen Gefahren zu warnen. Sollten die weiter auf Wiederaufnahme des Betriebes pochen, würde ich denen mal raten die Zahl der Protonenpaketen die gleichzeitig beschleunigt sind drastisch zu verringern.

    In diesem Sinne hat Autor des Blogs auch recht. Von dem LHC droht keine Gefahr.
    Diese Teilchenbeschleuniger kann unter solchen Umständen nicht wie vorgesehen funktionieren.

  3. Basti sagt:
    #3

    Interessanter Kommentar! Auch auf die Gefahr hin, dass der Autor des Kommentars es nicht liest (und obwohl ich mich frage, was das mit dem Terrorbrot zu tun hat), ein paar Anmerkungen und Rückfragen:

    1. Der Austausch der “Leitung des Projekts” (gemeint ist hier wohl eher die Leitung des CERN) war schon lange vor dem Unfall im September 2008 beschlossen und reine Routine.
    2.Der gravitative Hintergrund, der als Feld das gesamte Universum erfüllt, erinnert ja schon ein bisschen an das Higgs-Feld und ist somit vielleicht gar nicht so weit von der Vorstellung der meisten LHC-Physiker entfernt. Die Theorie ist ja durchaus interessant. Was ich mich dazu aber frage:
    Warum sieht man keine Interferenzen bei der gravitativen Wechselwirkung im Sonnensystem oder zwischen Galaxien? Diese Wechselwirkungen sind sehr genau vermessen, und es kommt immer heraus, dass sich die Kräfte einfach vektoriell addieren, völlig ohne Interferenzeffekte.
    3. Beim Unfall des LHC befanden sich keine Protonen im Ring. Es wurden nur die Magnete bei Betriebstemperatur hochgefahren, das heißt es floss zwar ein sehr hoher Strom durch die Magnete, aber Protonen auf einer Kreisbahn waren nicht in der Nähe.
    4. Es ist zu Recht Usus in der Wissenschaft, bei mehreren konkurrierenden Erklärungen für ein Phänomen die einfachste Erklärung als die plausibelste anzunehmen. Ich verstehe nicht, was an der sehr einfachen Erklärung “Schlechte Lötstelle -> Widerstand -> Wärme -> Unfall” unglaubwürdig sein soll. Die Erklärung ist auf jeden Fall viel einfacher, als einen gravitativen Hintergrund einzuführen.

  4. #4

    Ich verstehe auch nicht, was an der Erklärung “vogel -> Brot -> Wärme -> Unfall” glaubwürdig sein sollte.

  5. Ismir sagt:
    #5

    @Ireneusz
    Die Erleuterungen zu diesem Vorfall klingen doch recht einleuchtend.
    http://www.lhc-facts.ch/index.php?page=news

    Ich weiss nicht was daran unglaubwürdig sein soll. Es soll Vögel geben die nun mal ein Stückchen Brot fallen lassen. Tiere verursachen immer wieder mal Kurzschlüsse in solchen Energieverteilern. Hier war’s ein Eichhörnchen. Das arme Ding. War danach sicher schön knusprig. *grins*
    http://www.20min.ch/news/zuerich/story/20788065

  6. Mahei sagt:
    #6

    Ja……das kann passieren!!!! ;-)

    Kann ja sein, dass dort einer von den Teilchenphysiker mit Wein und Brot romantischen Abend mit einer Französin verbringen wollte! Glaubt mir am Cern ist alles möglich!

  7. Apogäum sagt:
    #7

    …leitfähiges Brot? Wie ist denn so der Leitwert? Warum haben Sie Ihren Supraleitermagnet nicht beim Franzosen aus der Bäckerei geholt? Wäre ja günstiger und duftet in dem muffigen Tunnel auch angenehmer. Und wie lange war denn das Baguette, um die normalerweise deutlich auseinanderliegenden Stromschienen (isolierende Luftstrecke l=x ?) im kV-Bereich zu überbrücken? `Ne feuchte 3m Salzstange wirds also gewesen sein, schweizer Mega-Lauge, ja so muß es gewesen sein, ja ja, gell, nä, chrr, hust!? (Augenzuck, Kopf herumwerf, von weißen Kitteln abgeführt werd…)

    Also für ein paar tausend Physiker und Ingenieure vor Ort echt ne relativ lahme Erklärung! Wenn die bei ihrer Einschätzung, das kein böses schwarzes Loch entsteht genauso richtig liegen, dann geh ich gleich nochmal ein Baguette in den Ringtoaster werfen – Prost, Mahlzeit

  8. Apogäum sagt:
    #8

    @Mahei:

    Die Gleichung: Teilchenphysiker+Wein+Französin+Romantik = Desaster stimmt allerdings auffallend, nur die Größe “Brot”, wäre allerdings irrelevant

  9. Mahei sagt:
    #9

    @Apogäum

    ja physikalisch ist die Gleichung ganz richtig!

    Juristisch gesehen, spielen die Größen “Brot” und “Taube” wichtige Rollen, denn so sind der Teilchenphysiker oder die Französin nicht mehr schuldig, sondern nur das Brot und die Taube! Wichtig ist, dass der Teilchenphysiker unschuldig bleibt! Notfalls können wir die Französin auch an den Pranger stellen.

  10. #10

    Es ist so wie ich vorhergesagt habe, LHC wird nicht funktionieren. Und dass haben auch die dümmsten Physiker am Cern jetzt erkannt. LHC wird am 16.12.2009 abgeschaltet, angeblich planmäßig.
    So eine Lüge das die Protonen von selbst zerfallen.
    Die Physiker werden jetzt versuchen die Tätigkeit des Beschleunigers bis zum 16.12 zu simulieren und danach hoffen dass die Öffentlichkeit die Sache vergisst.
    Schauen wir ob dieses Spiel durchgeht.

  11. Andi sagt:
    #11

    … und wieder einer dieser Kommentare, bei denen man einfach nicht weiß, was man darauf sagen soll.

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