Freddy goes to ISS

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Fledermaus Freddy fliegt mit dem Space Shuttle
Freddy auf seinem Weg ins All (Bild: NASA, Name: wir)

Astronauten sind häufig beneidete Menschen. Ihr Arbeitsplatz ist der Weltraum, ein Ort, der vom großen Spaghettimonster eigentlich nicht für Lebewesen vorgesehen war. Wer kann also nicht von sich behaupten, dass es mal eine schöne Erfahrung wäre, das zu tun, was sonst allen anderen verwehrt ist?

Ungefähr sowas muss sich auch die Fledermaus Freddy1 gedacht haben. Sie hat sich jedenfalls an allen Wachleuten vorbeigeschlichen, jegliche Sicherheitszäune überwunden und 42 Ninja-Katzen überwältigt um sich schließlich kurz vor dem Start der am letzten Sonntag (15.03.) gestarteten Discovery Mission an deren großen Treibstofftank zu heften. Das Space Shuttle war auf dem Weg zur ISS um dort die noch ausstehenden letzten Solarmodule anzubringen.

Was Freddy nicht wusste: Der Flug in den Weltraum ohne Schutzausrüstung ist abenteuerlich bis riskant. Und so schaffte Freddy es leider nicht und ist irgendwo unterwegs auf der Strecke geblieben.
Das physikBlog trauert um den kleinen Tapferen Kerl.

Mehr Infos: NASA, Universe Today

Bild von der NASA und danke für die Linkeinsendung an Unbekannt

  1. Name von der Redaktion geändert. []
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Kategorien: Weltiges
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4 Antworten auf Freddy goes to ISS

  1. Pirlipat sagt:
    #1

    Oh Gott ist das traurig. :'(
    Er wollte doch nur fliegen, ganz weit und schnell und hoch… *bwääähähähääää*

  2. Heini sagt:
    #2

    „The animal likely perished quickly during Discovery’s climb into orbit.”

    Freddy dürfte also überlebt haben. Allerdings war er nach Expertenmeinung sowieso schon an einem Flügel verletzt.

  3. André sagt:
    #3

    Ich hatte gelesen, dass er auch nach dem Start noch dran war, weil er einen gebrochenen Flügel und Fuß hatte. Wie man das aber hat erkennen wollen – etwas merkwürdig.
    Jedenfalls stimme ich dir zu, dass er irgendwann abgefallen oder -sprungen sein wird.

  4. Heini sagt:
    #4

    Dass er zumindest noch nach der Zündung dran war, konnte die NASA anhand der Temperatur feststellen. Das Tier ist ja relativ warm, während der Treibstofftank ja gekühlt wird und trotz Isolierung die ganze Zeit kälter als das Tier war.

    Steht auch so ähnlich auf der NASA Seite: „The temperature never dropped below 60 degrees at that part of the tank, and infrared cameras showed that the bat was 70 degrees through launch.”