Jülich bekommt Petra Peta-Computer

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Kommentar

Deutschlands vorzeigigstes Vorzeige-Forschungszentrum aus Jülich1, das Forschungszentrum Jülich, wird weiter ausgebaut, um auch weiterhin Vorzeige-Dingens sein zu können. Es bekommt nämlich einen weiteren Supercomputer Namens Blue Gene / P, natürlich besser und schneller als der alte Blue Gene.

Typ: IBM Blue Gene / P
Rechenleistung: 1 Petaflops
Prozessoren: 294 912
Prozessortyp: 32-bit PowerPC 450 core 850 MHz
Compute node: 4-way SMP processor
Hauptspeicher: 144 Terabyte
Racks: 72
Netzwerklatenz: 160 Nanosekunden
Netzwerkbandbreite: 5,1 Gigabyte/s
Leistungsaufnahme: 2,2 Megawatt

Der neue kann ~1 Petaflops2 berechnen, was Jülich auf der Liste der 500 schnellsten Computer wieder unter die ersten drei katapultiert. Und dabei ist er noch ziemlich effizient was den Energieverbrauch angeht. Die 2,2 MW wirken zwar zunächst viel, hält man aber dagegen, dass die Rechenkapazität in etwa 50.000 privaten PCs entspricht, so sind das nur noch 44 W pro Computer. Bei voller Auslastung. Normalerweise braucht man da 100-150 W für.

Das Rechenwerk ist übrigens im Gauß Zentrum für Supercomputing eingegliedert, ein Zusammenschluss der Rechenzentren in Jülich, Stuttgart und Garching (bei München).

Mehr Informationen: Pressemeldung FZ Jülich

  1. das Forschungszentrum, das direkt neben der elitärsten aller Eliteuniversitäten Aachens liegt []
  2. flops: floating operations per second []
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Kategorien: Forscherisches
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Eine Antwort auf Jülich bekommt Petra Peta-Computer

  1. Basti sagt:
    #1

    Eine Quelle aus dem FZ Jülich (die nix mit dem Rechner da zu tun hat) teilte mir letztens mit, er hätte Angst, dass sich das FZ an dem Ding verhebt und in nächster Zeit evtl. auf große finanzielle Probleme zulaufen könnte.
    Ob man so einen Superrechner wohl gut bei ebay verkloppt kriegt?