Vom spaghettifizierten Sterben in schwarzen Löchern

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Kommentare

Ihr kennt das ja. Man hat den Bleistift falsch gespitzt, der Kaffee ist umgekippt, natürlich genau in die Tastatur, da bricht einem auch noch der Fingernagel ab. Und ehe man sich versieht will man sich umbringen.

Als Physiker gibt es nichts schöneres, als in einem schwarzen Loch zu sterben. Das sagt zumindest Physiker Neil deGrasse Tyson1 — und der muss es wissen.
Schließlich hat er ein Buch mit dem Titel »Death by Black Hole: And Other Cosmic Quandaries«2 geschrieben.

Wie so ein Sterben im schwarzen Loch aussieht3, wie man sonst so im All sterben kann und was jetzt eigentlich diese Spaghettifizierung aus dem Titel ist, das erklärt Mr. deGrasse in folgendem 25-minütigen Video:

Fora-TV-Direktlöchern.

[via Nerdcore]

  1. Gut, gut. Ich sollte eventuell klarstellen, dass deGrasse meinte, dass wenn man sowieso sterben muss, ein schwarzes Loch doch sicherlich ein guter Ort dafür ist. Aber so klingt das doch bei weitem nicht so spektakulär! []
  2. Amazon-Partnerlink. Wir verdienen ein bisschen mit, für euch ist’s nicht teurer. []
  3. Hihi. Aussehen im schwarzen Loch. Hihi. []
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3 Antworten auf Vom spaghettifizierten Sterben in schwarzen Löchern

  1. Basti sagt:
    #1

    Sehr schön. Endlich mal ein Physiker der mit seinem Wissen was vernünftiges anfängt.

  2. Matthias sagt:
    #2

    > Hihi. Aussehen im schwarzen Loch. Hihi.

    Für einen geodätischen Beobachter (d.h. den der reinfällt oder jemand in seiner Nähe) ist es durchaus möglich, sich zu sehen. Für ihn gibt es keinen Ereignishorizont, nur die Singularität, die am Ende unweigerlich droht. Und die Gezeitenkräfte, die ihn zerfasern.

  3. Andi sagt:
    #3

    Ja, du könntest recht haben. Ich habe nicht wirklich tiefgehende Kenntnis von der Dynamik eines schwarzen Lochs. Der Witz sollte darauf anspielen, dass das Licht ja eben auch vom schwarzen Loch eingesogen wird und ohne Licht man ja nicht viel sieht… ;)