kaal hat angefangen, das physikBlog hat nachgezogen. Und weil wir so … sind mit den xkcd-Zeichnern haben die sich gedacht: wir möchten auch mal so cool sein wie das physikBlog und der kaal und haben sich mit dem Thema Leidenschaft in der Liebe beschäftigt:
Monatsarchiv für Dezember 2008
Natürlich sind unsere Leser nicht nur die klügsten und schönsten auf der Welt, nein, sie sind vor allem auch einfach die besten Leser auf der Welt. Und deswegen ist uns selbst der Heiligabend nicht heilig genug und wir knallen noch einen Graphen raus.
In diesem Sinne: Euch und euren Familien/Freunden/Followern frohe Weihnachten, lasst euch reich beschenken und Harmonie walten. Und lasst euch das Essen schmecken.

Achja:

Weihnachten ist immer eine ganz besonders kritische Zeit.
Gerade noch hat man sich voller Freude und Besinnlichkeit in den bewollpulloverten Armen gelegen, da ist auch schon alles Familiengefühl so weit weg wie Honolulu und Mordor zusammen. Töne werden schärfer, Bitten direkter und die Zeit verrinnt immer schneller — um sehr bald gegen die Anwesenheit der Verwandtschaft ausgetauscht zu werden.
Für spätere Generationen sieht man unten ein typisches Weihnachtswechselbad der Gefühle in einem graphischen Zusammenhang festgehalten:

Ihr kennt doch sicherlich das Sprichwort: “Wenn einer ‘hüpf!’ sagt, dann machst du das Licht aus?” Nee? Gut, wir auch nicht. Aber Kängurus hüpfen. Und wie die hüpfen. Tagein, tagaus hüpfen sie durch die Landschaft, hüpfen mit Koalas, Komodowaranen und Kaiserpinguinen um die Wette und würden wir jetzt die Aktion “Hüpfen für den Weltfrieden” gründen, wir müssten dank der Kängurus nicht mehr lange warten.
Für genaue Prognosen, wann mit dem Weltfrieden zu rechnen ist, haben unsere physikBlog-Laboratories einmal die Sprunghöhe von Kängurus bei den verschiedenen Mondphasen untersucht und Erstaunliches festgestellt:

Liebe Leserinnen und Leser,
es ist die Zeit kurz vor Weihnachten, überall wo man hinschaut weihnachtet es sehr. Glühmärkte1 verbreiten Glühweinduft, Geschenke werden gehetzt eingekauft, Kängurus sind fröhlich/unglücklich und Weihnachtsbäume werden festlich geschmückt.
Auch das physikBlog ist in Weihnachtsstimmung. Seit einigen Tagen schneit es hier2 und natürlich haben wir uns auch schon ordentlich Glühwein reingekippt. Heute aber stand der Weihnachtsbaum auf dem Programm.
Da wir aber das elitärste aller besonders elitären physikBlogs sind kommt bei uns natürlich kein gewöhnlicher Weihnachtsschmuck an den Baum.
We proudly present: Den Teilchenbaum! Mit handgemachten Plüschelementarteilchen behangen und Photonenkette3 verziert steht er da, bewacht von der physikBlog-Katze.
Weihnachten kann also kommen.
Ich danke für Eure Aufmerksamkeit.
Wer das mit den Plüschelementarteilchen wieder vergessen hat, hier nochmal der Hinweis auf den Teilchenzoo.
Und natürlich Danke an meine Freundin für die Elementarteilchen!
Vor dem Dezember reibt man sich die Hände. Man freut sich auf all die Leute, die man in lockerer Stimmungen auf den Weihnachtsfeier von Firma und Verein sieht. Man freut sich auf die Weihnachtstage mit der Familie und mit Braten, Klößen, Kartoffeln, Auflauf, halben Hähnchen, ganzen Hähnchen, und, so, weiter. Und dann freut man sich natürlich auf Silvester — auf Fondue, Raclette, Braten, Kartoffeln und Sekt1.
Aber schon nach der ersten Weihnachtsfeier hat man nicht nur einen übervollen Bauch, der irgendwie entfernt an den Bären erinnert, den man eben wohl verschlungen haben muss, nein man hat auch ein schlechtes Gewissen:

- Viel Sekt. [↩]
Keine Angst, es wird hier nicht darum gehen, dass die NASA auf dem Mars, einem Kometen oder Saturnmond Wasser gefunden hat. Über so etwas Kleinliches würden wir doch niemals etwas schreiben.
Nein nein, hier geht es um Wasser außerhalb unseres Sonnensystems, sogar außerhalb unserer Galaxis. Genauer gesagt geht es um Wasser in einer 11 Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxis. Damit ist es der entfernteste Punkt im Universum, von dem wir wissen, dass es dort Wasser gibt.
Zuerst wurde der Hinweis auf die charakteristischen Signaturen von Wasser mit dem Radioteleskop Effelsberg in der Eifel gesichtet. Das Ergebnis wurde vom auflösungsstärkeren VLA (Very Large Array – mehrere im Verbund geschaltete Radioteleskope in New Mexico) verifiziert und für richtig erklärt.
Das physikBlog sagt: Habt ihr gut gemacht! Jetzt müsst ihr nur noch die erste Weltraumkatze finden.
→ Artikel bei /.
→ Bericht des National Radio Astronomy Observatory
[Danke für den Hinweis, Thomas!]
Jedes Jahr aufs Neue wird sich zu Silvester vorgenommen weniger zu trinken1, endlich mal in den Vorlesungen aufzupassen und vor allem die Weihnachtsgeschenke das nächste mal rechtzeitig zu besorgen. Und jedes Jahr kommt am 23. die Erkenntnis: “Habe ich den Herd eigentlich ausgestellt?” “FUCK! Es fehlen noch Weihnachtsgeschenke…”

- dabei aber klar gemacht, dass das erst ab morgen gilt. Erstmal muss man schließlich das neue Jahr feiern [↩]
Erinnert ihr euch noch an den Trubel, den es vor dem Start des LHC gab? Da waren doch auch diese ganzen — ich sag mal Spinner, die den Weltuntergang mit dem Einschalten des LHC verknüpft sahen. Aber der LHC ist doch noch gar nichts!
“The Large Earth Collider is the next big thing!” (A. Goerres, physikBlog)
Das 117-Milliarden-Dollar-Projekt will astronomische Phänomene untersuchen, in dem die Erde beschleunigt und mit anderen schweren Objekten zur Kollision gebracht werden soll. Der Very Large Earth Collider (VLEC) wird gefördert von der “Bill and Melinda Gates Foundation” und ist als Kooperationsprojekt zwischen den großen Teilchenphysikzentren am Brookhaven National Laboratory und CERN geplant.
Auch wenn eine wachsende Zahl von Kritikern behaupten, dass dieses Experiment die Erde zerstören könnte, so halten es die Wissenschaftler für relativ ungefährlich.
“All I know for certain is that this rigorous debate will only end when we activate the VLEC, make the Earth collide with another planet, and obtain results through firsthand observation.” (Gordon Josephs, Fermilab Direktor)
Der Gewinn an neuen Erkenntnissen in der Astrophysik sei hingegen sehr viel größer, als die möglichen Risiken. Ganz nach dem Motto: “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt”.
→ The Onion — Scientists Warn Large Earth Collider May Destroy Earth
Es schneit, draußen ist es kalt, die Rentiere machen sich bereit für ihren großen Tag und der Weihnachtsmann versucht, noch ein bisschen abzunehmen1. Aber was machen bloß die Studenten den lieben langen Tag in der Adventszeit?
Im Selbstversuch mit dreimaliger Wiederholung wurde dabei der folgende Graph erstellt:

- das haben sich die Rentiere im letzten Jahr gewünscht [↩]






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