Millennium Technology Prize

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“Anwalt, der [An-walt] – ein Jurist, der aufgrund seiner Zulassung durch die Landesjustizverwaltung zur Wahrnehmung fremder Interessen tätig ist”1

Mensch, bin ich froh, dass unser aller Lieblings-Uni sowas nicht beherbergt. Sonst könnte es einem irgendwann einmal so ergehen wie Dr. Andrew Viterbi. Dessen Anwalt sagte irgendwann mal:

Ich als dein Anwalt rate dir,…

… das lohnt sich nicht.” Denn dieser besagte Ingenieur aus Übersee hatte einst in den 70ern2 eine Algorithmus zur Fehlerkorrektur in der heutzutage doch recht häufig verwendeten digitalen Übertragungstechnik geschrieben. Schade nur für Ihn, dass da noch niemand wusste was man mit W-Lan-Kabeln so alles machen kann. Genau aus diesem Grund hat oben benannter Anwalt Ihm auch geraten, auf so einen “unverwentbaren” Algorithmus bloss kein Patent anzumelden.

Millennium Technology Prize logo Als Trost dafür ist er jetzt für den 2008 Millennium Technology Prize nominiert. Der wird von der finnischen Industrie und Regierung für bahnbrechende und aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenkende Erfindungen vergeben. Zusammen mit 5 anderen herausragenden Forschern3 strebt er dannach, in die Fussstapfen von Shuji Nakamura und Tim Berners-Lee zu treten. Letztgennanter ist (natürlich) Physiker, und hat das Internet erfunden. Ja, “Wer hats erfunden?” – ich weiss, die Schweizer. Er ist nur für DIE drei großen Ws4 verantwortlich, aber er kam ja auch nur aus Oxford.

Die anderen sind für so sinnvolle Sachen wir Biometrischer Fingerabdruck, superschnelle langstrecken Kommunikation und nochmal was biologisches, aber auch biltzschnell. Einen Drogentest ohne Nadel und mit Nix! Gemacht wird das Ganze über ein Polymer, das irgendwie durch seine besondere Struktur-Matrix (vermutlich 3×3) in den Körper eindringen kann. Klingt ziemlich komisch, aber ich bin ja auch kein Biologe.

Nichts desso trotz: passt auf wenn sich demnächst jemand völlig Fremdes an euch randrückt und ihr mal wieder zuviel Kaffee mit Quantenmechanikbüchern kombiniert oder nur mal so fünfundsiebzig Kügelchen Meskalin eingeschmissen habt.

Schlussfazit: Forschen lohnt sich, aber vertraut niemals eurem Anwalt! Auch nicht wenn er Benicio Del Toro heisst!

  1. aus dem Brockhaus []
  2. genauer ’67 []
  3. zu Dr. Randy Giles findet man leider nichts []
  4. Wer? Wie? Was? []
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