Im Internet, ne?, da gibts ja alles. Da gibt’s Leute, die fotografieren ihre Gartenzwerge und ihre Briefmarken. Leute, die sammeln möglichst abgedrehtes Zeug möglichst abgedrehter Filme. Es gibt Leute, die schreiben über . Leute, die schreiben über Physik.
Und es gibt Leute die schreiben über Kino und Physik.
Allerdings nicht nur über Kino und Physik, denn wie der geschulte Fremdsprachler messerscharf erahnen könnte, schreiben die Leute bei Cinema and Science über Kino und Wissenschaft. Das heißt: Wissenschaft im Kino. In Kinofilmen.
Habt ihr euch Weihnachten beim Fernsehgucken unter’m Tannenbaum noch nie gefragt, wie Bruce Willis den Sprung aus dem Kampfjet überlebt hat? Oder wie es unser britischer Lieblingsgeheimagent mit der Sieben im Namen bei Goldeneye schafft, den Bungeesprung von der Staumauer zu überleben? Oder wie das mit den Menschenkraftwerken in der Matrix, also, ich meine, außerhalb der Matrix eigentlich funktioniert?
Gebt’s doch zu!
Habt ihr nicht? Egal.
Trotzdem beantwortet Cinema and Science, übrigens eine deutsche Seite, diese Fragen. Und noch viele, viele mehr.
Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.
Für mich muss ich allerdings feststellen, dass alle Szenenerklärungen außerhalb der Kategorie “Physik” ziemlich langweilig sind. Alles was man außerhalb liest ist Information, die man sowieso schon so oder so ähnlich wusste. Und außerdem nervt die seitenlange Einleitung ein wenig. Aber: Egal.
Danke, Robert, für den Hinweis.

Unsere Vorschläge: “3,14″ in den Mond gravieren; LHC in Disneyland aufbauen und den ersten Proton-Rollercoaster bauen; eine Tiefkühlpizza so schnell auftauen, wie noch nie.
Was sagt ihr? Wofür könnte man den LHC sonst noch so verwenden?
Vor über einem Jahr haben wir im physikBlog voller Stolz ein neues Schriftzeichen aufgedeckt, das <ǔợg>-Zeichen (lies: “ung-Zeichen”).
Unsere multidimensionalen Trendforscher in den Schriftzeichenmodemetropolen dieser Breitengradwinkelhalbierenden sind in Madrid, Mailand, New York und Genf auf ein neues Bildnis der Zeichenkultur gestoßen. Exklusiv dürfen wir es hier, in Deutschlands exklusivsten aller exklusivBlogs nur zwei Tage nach dem weltweiten Pi-Tag vorstellen. Hier ist:
Pi-Quer – mit drei-plus-eins Strichen.
Wie unsere multivitaminären Trendforscher herausgefunden haben, wird dieses nahezu geniale Zeichen immer häufiger innerhalb der komplexesten Gebieten der speziellen Quantenrelativitätsdynamik benutzt. “Der Vorteil der Benutzung dieses Zeichen”, so versichert uns Prof. Siegfried Seyfrit der Universität Buxtehude, “liegt in seiner transzenden Untranszendenz samstagnachts. Außerdem ist die Supersymmetrie bei unendlicher Integration zu 82,6 % erreicht, werden doch zwei horizontale Striche durch zwei Vertikale durchbrochen.”
Das finden wir auch.
Mit Hilfe modernster Mikrofilmtechnik, 2,5 Weltraumteleskopen und einem Schamanen ist es uns gelungen, die Definition dieses Zeichens sichtbar zu machen. Diese lautet wie folgt:

Pi-Quer eignet sich also herausragend zur elitären Darstellung von eins durch zwei, von ein halb und von Nullkommafünf zusammen.
Liebe wissenschaftliche Studenten, aber auch (und besonders!) liebe Nicht- und Sonstigestudenten: Benutzt Pi-Quer! Verbreitet seine Anmut. Lasst andere an seiner Eleganz teilhaben.
Für mehr Pi-Quer im Leben. physikBlog.
Wahrscheinlich werdet ihr es gar nicht merken, aber euer liebstes Blog im Internet, das physikBlog hat einen neuen Motor eingebaut bekommen!
Hobbygärtner André hat am Wochenende jede einzelne Schraube ausgebaut, sie mit Rosenwasser und Federn gesäubert um sie schließlich nach modernsten, wissenschaftlichen Standards wieder einzusetzen .
Jetzt schnurrt das physikBlog wieder liebevoll wie eine großäugige Perserkatze vor sich hin. Genauso also, wie ihr es gern habt.
Und jetzt, zu etwas völlig anderem:
‘physikBlog wieder modern!’ weiterlesen
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