Dunkle-Materie-Wolke und Hubble-Skandal

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Wieder einmal ist es dem physikBlog-Team gelungen, einen physikalischen Trugschluss aufzudecken.

Materie

dark_matter.png
Wolke voll Dunkler Materie
Bild: Caltech

In einem jüngst veröffentlichtem Forschungsergebnis (original bei der nature bzw. beim Caltech), stellen Wissenschaftler des Caltech eine drei-dimensionale Karte der Verbreitung Dunkler Materie1 in unserem Lieblingsuniversum vor.
Mit Hilfe des coolsten aller Weltraumteleskope, mit Hilfe des Hubble-Space-Telescope haben die Damen und Herren den Himmel abgesucht und analysiert, wie das Licht aus fernen Galaxien unendlicher Weiten gebrochen wird. Unterschiedliche Masse hat unterschiedliche Gravitation hat unterschiedliche Lichtablenkung. Das kennt ihr doch sicherlich aus dem letzten Gespräch mit Alby Einstein. Gravitationslinsen und so etwas.
Ihre Analyse haben sie dann zu Papier, ich meine, zu Festplatte gebracht und daraus ein blaue Wolke geformt, die in zwei Dimensionen dem allseits bekannten Nachthimmel entspricht. Die dritte Dimension, die Tiefe (und eigentlich auch die Tiefe des Nachthimmels…), repräsentiert die Zeit. Denn seit zwei-drei Jahren weiß man, dass Licht auch eine gewisse Zeit benötigt, um von einer nahen Galaxie wie Alpha Centauri bis in unser Wohnzimmer zu kommen.
Man besitzt jetzt eine Karte der Verteilung Dunkler Materie in einem Teil des Universums.
So weit, so fetzig.

Der Schwindel

Unser Expertenteam, das stetig für euch, liebe physikBlog-Leser, das größte aller Internet durchkämmt, ist auf den Grafikanalysen des Caltech-Teams einem großen Schwindel auf die Schliche gekommen. Einem Betrug, der sogar das angebliche Attentat von Elvis auf Kennedy übersteigt. Eine Verschwörung, hinter der die Illuminaten aussehen wie der Aachener Club der Frühsenioren e.V. beim Damespielen.

hubble_and_dark_matter.png
Hubble und Dunkle Materie.
Bild: ESA

Bei der näheren Betrachtung des rechts unverändert abgedruckt und verlinkten Bilds fällt auf, dass auf der linken Seite ein kleines, silbernes Etwas schwebt. Das Etwas kann ohne Weiteres als das Hubble-Weltraumteleskop identifiziert werden. Aber fällt euch auf, was auch unserem Expertenteam auffiel? Das Caltech-Team machte einen Fehler! In einem Akt der Unaufmerksamkeit untergrub es sämtliche Verschwiegenheitsklauseln des Staats!

Es betitelte die Abstände mit Zahlen! Sonst wäre uns allen wohl nie aufgefallen, dass das Hubble-Teleskop tatsächlich etwa 6 Yottameter groß ist!
Setzt man die Entfernung des ersten und zweiten 2-D-Ausschnitts in Relation zu ihrem Alter, so kann davon ausgegangen werden, dass die Spitze von Hubble ca. 0,7 Milliarden Jahre alt ist. Da die Altersbestimmung abhängig vom Licht und damit von der Lichtgeschwindigkeit ist, kam unser Expertenteam zu dem Ergebnis, dass Hubble von Spitze zu Spitze 6.0 × 1024 m, oder eben 6 Yottameter lang ist.

Jahrelang wurden wir von sämtlichen Weltraumbehörden der Welt, ob NASA, ESA, JAXA oder AA, belogen. Die offiziellen 13 Meter Länge sind, wiedermal, nur eine große Lüge, die uns alle verwirren und schließlich zur Kapitulation bringen soll. Doch Dank des physikBlogs, ist dieser Betrug nun ein für alle Mal Geschichte.

physikBlog — für eine bessere Welt.
[via Nerdcore]
Dickauftragen? Was ist das? Übertreiben? Hä?

  1. Ihr wisst schon, der Kram, den man nicht sieht, der aber existiert, damit unser Universum nicht auseinander fliegt. Ihr wisst nicht? []
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Kategorien: Bescheuertes, Internettiges, Weltiges

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