Jedenfalls wenn man den Angaben dieser Seite glauben mag. Und wir das physikBlog verkaufen würden. Tun wir natürlich nicht, aber wir würden immerhin $2.258,16 dafür bekommen, umgerechnet 1.652,81€.
Da man damit aber noch nichtmal drei Semester an unserer Elite-Hochschule studieren kann, geschweige denn alle Autoren des physikBlogs das Studium bezahlt bekommen würden, muss die Bekanntheit des physikBlogs weiter gesteigert werden. Das heißt Einsatz von allen: Visitenkarten verteilen, mit noch mehr Leuten schlafen, mit Flugzeugen Kondensstreifen in der Form der URL an den Himmel schreiben und natürlich der Verkauf aller Omas an Gottden TeufelALF … ach, die Omas will keiner.
*Trommelwirbel*
Das physikBlog ist stolz euch den ersten Teil einer ganz bestimmt mehrteiligen Serie präsentieren zu dürfen: Die spontaneousityShow. In kleinen Videos präsentieren wir euch ganz spontan kleine Experimente zum Selbermachen. Ist das nicht toll?
In diesem Teil geht es um das relative unbekannte Kaffeedrehproblem: Dreht sich ein Kaffee wenn er abkühlt?
André und Andi haben einen hochkomplexen Versuchsaufbau erstellt und ihre Ergebnisse dokumentiert.
Überzeugt euch selber in folgendem Video:
[17:05] *****: Meister?
[17:06] *****: physikalische frage zum diskutieren für dich & dario
[17:06] *****: und zwar: ein ruhendes bezugssystem auf der erde. erde dreht sich.. soweit recht klar
[17:06] *****: beschleunigung nach außen ist rw² oder?
[17:06] *****: frage:
[17:06] *****: warum ist dann die beschleunigung am äquator kleiner als weiter oben/ unten? auf einer schaltplatte werden die sachen die man innen drauflegt doch auch stärker beschleunigt
[17:15] Rich: jo. aber es gibt noch corioliskraft. ansonsten: wer behauptet das =D
[17:16] *****: ne
[17:17] *****: mist
[17:17] *****: ich dachte es wär so… vom gefühl her
[17:17] Rich: lol
[17:17] *****: aber is nich. hab gradmal einen golfball auf meinen schallplattenspieler gelegt
[17:17] Rich: du experimentalphysiker =D
Alle Theorie ist grau, manchmal kann nur ein gut durchgeführtes Experiment Aufschluss über die Gesetze der Physik geben =D
Wer schon immer mal ein Star sein wollte, den kann ich beruhigen: Wir alle haben einen in uns. Oder zwei. Oder 10^15. Sie schwimmen durch unser Blut, kleben uns zwischen den Zähnen oder was weiß ich wo noch. Seht selbst.
Ihr kennt diesen völlig freakigen Texte, die völlig alltägliche Probleme völlig albern aus akademischer Sicht betrachten? Ja?
Findet ihr sie nicht auch super?!
Die Einstein’sche Methode
Man überfliege die Wüste mit annähernd Lichtgeschwindigkeit. Durch die relativistische Längenkontraktion wird der Löwe flach wie ein Papier. Man greife ihn, rolle ihn zusammen, und mache ein Gummiband herum.
Die experimentalphysikalische Methode
Man nehme eine semipermeable Membran, die alles außer Löwen durchlässt, und siebe damit die Wüste aus.
Trendy! Absolut trendy!
Direkt aus den englischen Hörsälen, mit dem EuroStar zu uns gekommen.
Be agile for: Hörsaalhopping.
Die Aufgabe: Einen viel zu kleinen Hörsaal für eine Veranstaltung besetzen. Das feststellen und total crazy in einen Größeren wechseln.
Profi-Tipp: Nochmal in einen noch größeren Hörsaal wechseln!
Fun-Erweiterung: Gegenspieler (formerly known as Kommilitonen) zwischen den Hörsälen, also im Wechselbetrieb (Spieljargon) versuchen aus der Zielbahn zu werfen. Alles ist erlaubt! Teilchenbeschleuniger, Weltformeln, Erkenntnis, Bier, Tritte, Autos.
Von unserem Korrespondent Richard kommen frisch aus den Sitzreihen folgende Sonderhinweise:
Taktik-Tipp: Wichtiges Gesicht machen und einfach straight durch die Menge gehen.
Achtung: Wer vom Hausmeister mit einem Bier in der Hand im Hörsaal erwischt wird muss zurück auf Fo6 gehen. Bier auf dem Weg leer trinken gibt allerdings Extrapunkte.
Achja. Immer dran denken: “Wenn Gott eine deterministische Modalitätsquelle ist, dann braucht er ein Gottinterface.”
Morgen (Was heute Mittwoch, der 18. April 2007 ist — an anderen Tagen müsste man das “Morgen” dann als eine Absolutkoordinate sehen. Das wäre allerdings kompliziert – deswegen: Immer heute physik Blog lesen. Hilft!) wird in unserer Lieblingsuni, richtig, der RWTH ein Vortrag zum Thema Determinismus stattfinden. Im Fo6 wird ab 19:00 das Thema von zwei Seiten angegangen: Von der physikalischen und von der philosophischen.
Ob ihr jetzt mit dieser Information bereits in eurer Entscheidung dort hingehen zu müssen (oder auch nicht) beeinflusst seid und wenn ja, wie ihr euch trotzdem morgen für eines von drei Mensaessen entscheiden könnt; all das könnt ihr ja einmal bis Mittwoch, 19:00 durchdenken.
Ich bin sicher, wir können euch spontan als dritten Vortragenden einschleusen.
Am CERN in Genf wird bekanntermaßen der LHC (Large Hadron Collider) gebaut, ein 27 km langer Tunnel unter der Erde, in dem Hadronen (z.B. Protonen) auf extreme Geschwindigkeiten beschleunigt werden um dann zum Zusammenstoß zu bringen. Die dabei auftretenden Energien und Effekte sollen neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums geben.
Doch der Zeitplan (Beginn im November dieses Jahres) ist nun ins Wanken gekommen – der Big Bang fand ein zweites mal statt. Kurz nachdem der CMS-Detektor (ein riesiges Gebilde aus Magneten und Detektorkammern das mal schlappe 12500 Tonnen wiegt und an dem u.A. auch die RWTH beteiligt ist) in von der Produktionshalle in den Tunnel abgelassen wurde brach ein Beschleunigermagnet in der Nähe, der eigentlich für die Beschleunigung der Hadronen zuständig sein sollte.
Anscheinend hat man sich bei den Berechnungen vertan und das Gewicht und die auftretenden Kräfte durch das Magnetfeld unterschätzt, so dass bei einem Drucktest der Magnet unter einem ohrenbetäubenden Knall nachgegeben haben muss. Da diese Magnete nur dann ein ausreichendes Magnetfeld aufbauen können, wenn sie supraleitend sind, werden sie mit flüssigem Helium auf 1,9 Kelvin gekühlt. Das bei dem Bruch austretende Helium sorgte für eine sofortige Evakuierung des Tunnels.
Es ist noch nicht klar, in wie weit der Zeitplan noch eingehalten werden kann, wahrscheinlich ist aber wohl, dass die Experimente erst nächstes Frühjahr starten können.
Jetzt ist man natürlich auf der Suche nach einem Schuldigen. Times Online schreibt:
It appears Fermilab made elementary mistakes in the design of the magnets and their anchors that made them insecure once the system was operational.
War der Erdmann nicht mal am Fermilab? Und der Wallraff war doch letztens erst, während des Praktikums, wieder zum CERN. Zufälle? Sind die beiden RWTH-Physiker Mitglieder der Freimaurer? Ist der CERN-Direktor involviert? Der Papst? Elvis? Die Mondlandung? Und: WER NOCH!? — Ist die Urknallsimulation im LHC nur ein Ablenkungsmanöver um von einem Regierungsumsturz wegzulenken? Und haben große amerikanische Ölkonzerne ihre Finger im Spiel?
Wir bleiben dran!
Im Physikzentrum laufen lauter Leute mit Kaffeetassen rum, woraus sich mancher einen Sport macht, diese zu zählen. Beim Praktikum verbringt unsereins die Zeit mit Kaffeetrinken und dem Zählen jeder getrunkenen Tasse. Aber warum trinken Physiker soviel Kaffee?
Nun, ganz einfach: irgendwie müssen ja die neuen Laser getestet werden:
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