Die Physik der Superhelden

3
Kommentare

Darauf aufmerksam geworden, in schlechthin dem Wissenschaftsjournal, das in seiner aktuellen Ausgabe so tolle Artikel hat wie “So sexy können Pixel sein”, “Keine Angst vor Mega-Citys” und noch viele viele mehr (auch über Web 3.0! Ja, wirklich!); richtig: dem P.M. Magazin, habe ich mal alles über den auch online verfügbaren Artikel “Superhelden im Test” zusammengetragen.
Eigentlich ist der Artikel Werbung. Werbung für das Buch The Physics of Superheroes bzw. Physik der Superhelden von James Kakalios.
Dieser, wie könnte es bei so einem gleichsam kreativen, außergewöhnlichen und bahnbrechenden Thema anders sein, Physikprofessor hat einmal ein paar Superhelden auf ihre Physiktauglichkeit überprüft und eine Vorlesung für Studienanfänger darüber gehalten. Und eben das kam so gut an, dass er dazu ein Buch geschrieben hat. (Mit Search-Inside auf amazon.com!)

Das P.M. Magazin hat ihn interviewed – das Gespräch kann man sich anhören. Entweder dort oder hier:

Er sagt dort so unglaubliche Dinge wie: “Das mag überraschend klingen, aber manche Studenten finden Physik tatsächlich langweilig!” Unglaublich, nicht?

Auf YouTube gibt es ein paar kleine Videoschnipsel, bei denen der Herr einige Superhelden analysiert. Sehr lustig macht er das. Da kann sich der ein oder andere Professor mal einen Spinnenfaden abscheiden! YouTube-Videos integriert hier:
Physics of Superheroes 1 – Death of Gwen Stacy

Physics of Superheroes 2 – Electro & Magneto

Physics of Superheroes 3 – Superman’s Blooper

Physics of Superheroes 4 – The Atom’s Blooper

Kurzlink
Kategorien: Internettiges, Videotives, Weltiges

3 Antworten auf Die Physik der Superhelden

  1. Richard sagt:
    #1

    Witziger Typ der Prof. Aber um Physik zu lernen (und wenn es auch nur ansatzweise ist) halt ich das für nicht geeignet was der da macht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer der Zuhörer da schlauer rausgegangen ist als rein. Wenn man mal von der banalen Erkenntnis absieht, dass in Comics nicht immer alles mit rechten (physikalischen) Dingen zugeht.

  2. Andi sagt:
    #2

    Ja stimmt schon.
    Aber so als Feature einer Physikvorlesung wäre sowas doch ganz nett. Z.B. als Weihnachtsvorlesung oder sowas ;).

  3. André sagt:
    #3

    Also ich finde, dass man sich auch durchaus mal in der Uni nett unterhalten lassen kann – und ich denke das ist genau dass, was der Typ beabsichtigt hatte, nette Unterhaltung.
    Und wenn es dabei dann auch noch um (zugegebenermaßen banale) Physik geht, umso besser :)

  1. Pingback: Who watches the Wissenschaftsmen? bei physikBlog