Klicke hier, für heiße Raketenstart!
Rattige Verbrennungstriebwerke warten auf dich.
Lasse dich verführen von mehreren g Schub.
Werde dreckig mit Kerosin und Ethanol aus riesigen Düsen.
Monatsarchiv für Januar 2007
Bitte an Stuhl oder Kaffeetasse festhalten, hinsetzen und sich fassen: Der Shooting-Star (Verstehste? Shooting-Star!) unter den Teleskopen, das Hubble Space Telescope musste seine Hauptkameraeinheit (die hochauflösende ACS) nach einem Kurzschluss auf Offline stellen. Der Rest des Teleskops ist mittlerweile wieder funktionstüchtig, aber der hübsch aussehende Kamerakasten wird so schnell nicht wieder zu starten sein.
Wir werden zukünftig also weniger von so tollen Bildern bekommen…
Was können die Briten besonders gut?
Rechtsfahren? Nein! Essen zu bereiten? Nein! Eigenartige, aber unglaublich lustige Comedies machen? Ja! Die beste staatliche Fernsehanstalt mit den besten Dokus haben? Genau.
In der BBC Doku “The Story of 1” führt Terry Jones, seines Zeichens ehemaliges Mitglied der Godfather of Comedy von Monty Python, durch -wie könnte es anders sein- die Geschichte der Zahl Eins. Lustig animiert, mit einem Haufen Spezialeffekte und semi-lustiger Gags wird die Entstehung und Verbreitung der Eins erforscht.
Um HöMa und Physik einfach mal HöMa und Physik sein zu lassen genau das Richtige – und sogar ohne schlechtes Gewissen nachher, immerhin hat man etwas gelernt.
Bei Google gucken, oder hier: ‘Die Geschichte der Eins’ weiterlesen
Am Donnerstagabend sah ich beim THW-Lehrgang ein wenig Fernsehen mit den anderen um mich über den Orkan zu informieren. Auf N24 liefen aber keine Nachrichten, sondern eine dieser tollen Reportagen, die von dem alten Synchronsprecher Jean Luc Picard’s aus Star Trek vertont wurden. Diese Stimme vermag es, nicht nur die Pralinenherstellung zu einem unvergesslichem Erlebnis zu machen, auch alltägliche Physik wird dramatisiert.
So wird in einer Reportage über den Hochhausbau etwas zum Drehmoment gesagt, mit dem Schrauben angezogen werden. Dabei darf natürlich nicht fehlen, dass bei längerem Hebel mehr Kraft ausgeübt werden kann. Aber freilich nicht ohne Pauken und Trompeten:
Per aufwändiger Computergrafik (im Hintergrund eine Art blaues Raster, im Vordergrund ein Schraubenschlüssel) mit den dazugehörigen bildlichen Erklärungen (jede Menge Pfeilchen – da würde es dem Wilhelm Tell glatt den Apfel vom Kopf hauen) und der kernigen, von unzähligen Whiskeys und Zigarren strapazierte Stimme des Off-Sprechers wird die ganze Dramatik, die sich in dem Schraubenschlüssel und der Hebelwirkung befinden, präzise auf den Punkt gebracht.
Der Punkt dauerte bestimmt eine Minute; ich wusste gar nicht, dass man so etwas so lange strecken kann.
Darauf aufmerksam geworden, in schlechthin dem Wissenschaftsjournal, das in seiner aktuellen Ausgabe so tolle Artikel hat wie “So sexy können Pixel sein”, “Keine Angst vor Mega-Citys” und noch viele viele mehr (auch über Web 3.0! Ja, wirklich!); richtig: dem P.M. Magazin, habe ich mal alles über den auch online verfügbaren Artikel “Superhelden im Test” zusammengetragen.
Eigentlich ist der Artikel Werbung. Werbung für das Buch The Physics of Superheroes bzw. Physik der Superhelden von James Kakalios.
Dieser, wie könnte es bei so einem gleichsam kreativen, außergewöhnlichen und bahnbrechenden Thema anders sein, Physikprofessor hat einmal ein paar Superhelden auf ihre Physiktauglichkeit überprüft und eine Vorlesung für Studienanfänger darüber gehalten. Und eben das kam so gut an, dass er dazu ein Buch geschrieben hat. (Mit Search-Inside auf amazon.com!)
Das P.M. Magazin hat ihn interviewed – das Gespräch kann man sich anhören. Entweder dort oder hier:
[audio:http://www.pm-magazin.de/de/mp3s/podcast-19-2.mp3]
Er sagt dort so unglaubliche Dinge wie: “Das mag überraschend klingen, aber manche Studenten finden Physik tatsächlich langweilig!” Unglaublich, nicht?
Auf YouTube gibt es ein paar kleine Videoschnipsel, bei denen der Herr einige Superhelden analysiert. Sehr lustig macht er das. Da kann sich der ein oder andere Professor mal einen Spinnenfaden abscheiden! YouTube-Videos integriert hier: ‘Die Physik der Superhelden’ weiterlesen
Der letzte Beitrag in der Serie: Wer wird Wissenschaftsshow.
Diese Woche mit der Pilotepisode von “22nd Century“. Einer visuell stylisch anmutenden Show über moderne Technik und Forschung. In dieser ersten Episode über Gehirncomputer, Telepathie und Brillencomputer.
Natürlich, wieder anzuschauen auf der passenden Seite auf pbs.com. Oder hier als Windows-Media Direktlink.
Ihr kennt diesen abgekauten Witz? E-Funktion steht auf einer Party in der Ecke und heult, kommt x an, fragt wieso, E-Funktion: weil integrieren nicht klappt und so… Ja, ein Kalauer ist etwas anderes… Z.B. sowas:
e und Pi sind auf einem Date. Was dann passiert? Click, watch and laugh: ‘Ein mathematisches Date’ weiterlesen
Man findet ja viel zu viel Kram im Internet. Kram, mit dem man sich wunderbar Nachmittage und Nächte herumschlagen kann. Kram, der eine wunderbare Rechtfertigung zum Nichtlernen darstellen.
Ein gern genommener Kram (wie ist eigentlich der Singular von Kram?) ist da Google-Video.
Denn dort kann man die Infotainment-Dokumentation “Stephen Hawking’s Universe” anschauen. Vor zehn Jahren in England produziert, grast sie Stück für Stück unter der Leitung des Meisters alle möglichen Gebiete des Universumkomplexes ab.
Natürlich merkt man der Doku ihr Alter an, aber sie rockt trotzdem. Wenn ihr also die nächsten sechs Stunden nichts zu tun habt; wenn ihr die nächsten sechs Stunden nichts zu tun haben wollt; wenn ihr die nächsten sechs Stunden sowieso nicht tut – oder wenn ihr einfach nur eine Ausrede braucht: Schaut es euch an. Ihr werdet nicht dümmer!
Die Videos nach dem klick, ganz unten auch eine kleine Erklärung, wie man die Dateien auf der Festplatte abspeichert und -spielt. ‘Doku: Stephen Hawking’s Universe’ weiterlesen


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