physikAdventskalender 1. Dezember: Schokolade

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CaticonDas erste Kalendertürchen wird geöffnet und was könnte für alle Aachener unter uns passenderes dahinter sein als Schokolade?
Diese in Tafeln geformte süsse Masse, die uns alle sicherlich schon das ein oder andere Kilo gekostet hat. Aber selbst das kann irgendwie nicht davon abhalten, auch die nächsten geschätzten tausend Tonnen im Rest der Weihnachtszeit zu verzehren.
Das Wort “Schokolade” kommt aus der Sprache der Azteken, die es auch erstmals geschafft hatten eine Art Kakao zu brauen. Damals, wie auch noch einige Zeit später, galt das Getränk als Aphrodisiakum und sowieso ganz toll. Anfang des 18. Jahrhunderts kam die mittlerweile gesüsste Schokolade dann nach Europa, wo sie erst bei den Adeligen, mehr und mehr aber als Massenprodukt ihren Siegeszug startete.

Heute steht Deutschland an sechster Stelle der weltweiten Schoki-Konsum-Toplist mit 8,5 kg pro Kopf und Jahr – Tendenz steigend. Nummer eins auf der Liste ist ungeschlagen der gemeine (im Sinne von ‘allgemeine’, nicht ‘gemein’ wie ‘böse gemein’) Schweizer. Der zieht sich pro Jahr fast ein 10 Kilo Schokolade rein.
Man sagt Schokolade nach, sie würde Herzinfarkten vorbeugen, Hustenanfälle lindern, Karies lindern, potenter, sowie glücklich machen. Kaum zu glauben, aber das Meiste stimmt sogar! In der Theorie zumindest: Um irgendwelche Effekte zu erzielen, müsste man mehrere Kilo Schokolade täglich essen. Dann allerdings würden die Schattenseiten übermäßigen Schokoladenkonsums überwiegen. Verzwickt.
Für eines ist Schokolade allerdings immer gut: Fondue und Haustiere umbringen. Gut, das Erste hat mit dem Zweiten nichts zu tun, schmeckt aber lecker. Das Erste. Nicht das Zweite. Aber zum Haustiere umbringen: Wenn ihr es mal satt habt (hihi) euere dumme Katze zu füttern, oder Pferd und Hund auszuführen – einfach mal drei Tafeln Schokolade füttern! Und innerhalb von ein paar Stunden seid ihr das Problem los. Auch Ratten sterben nach Schokoladenkonsum. Schokolade ist also der neue Käse. Oder so.

Was hat das ganze jetzt aber mit Physik zu tun?
Darüber hinaus, dass man beim Lernen gefühlte zehn Tonnen Schokolade zu sich nimmt eigentlich nicht so viel. Aber wir wollen ja unserem Auftrag gerecht werden und haben doch noch ein paar entfernt-physikalisch interessante Dinge aufgetrieben. Da wäre zum einen diese grandiose Erstarrungskurve der Wikipedia. Denn, wer hätte das gedacht, entgegen seiner Kristallstruktur wird warme Schokolade erst bei 20°C richtig fest (Das hat doch brennend interessiert, oder?). Und da wäre zum andren dieses lustige Experiment von netexperiment.de, das zeigt, was bei dem alltäglichem Vorfall passiert, wenn man ein Stück Schokoladennikolausschokolade in erhitztes Kaliumchlorad wirft. Liebe Kinder, passt also auf und esst keine Schokolade und Kaliumchlorad gleichzeitig. Video nach dem klick:

Und was Kondome mit Schokoladengeschmack anrichten können, zeigt dieser nette Werbespot.

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Kategorien: Erklärbär, Videotives, Weihnachtisiertes
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